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Dortmund: Karstadt-Mitarbeiterin brutal getötet – über 30 Jahre später folgt die irre Wende!

Der Mord an einer Karstadt-Mitarbeiterin erschütterte vor über 30 Jahren ganz Dortmund. Nun könnte die Tote endlich Gerechtigkeit erfahren.

In Dortmund wurde ein Mordfall nach 30 Jahren aufgeklärt. (Symbolfoto)
u00a9 IMAGO/Justin Brosch

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Es sind Fälle, die die Beteiligten niemals loslassen. Als ein Cold Case in Dortmund kürzlich nach über 30 Jahren aufgeklärt wurde, kamen dem mittlerweile pensionierten, aber damals zuständigem Kriminalkommissar die Tränen.

Erfährt die ermordete Karstadt-Mitarbeiterin Heike Kötting jetzt endlich Gerechtigkeit? Nach einer spektakulären Wende des Falls Ende 2023 wird den mutmaßlichen Mördern bald der Prozess gemacht.

Dortmund: Karstadt-Mitarbeiterin erstochen und ausgeraubt

Der Mord an Heike Kötting, die mit gerade mal 28 Jahren erstochen aufgefunden wurde, ließ die Polizei Dortmund auch 30 Jahre später nicht los. Im Dezember 2023 nahm sich die Cold-Case-Abteilung der Behörde den Fall aus dem Februar 1991 noch einmal vor – mit Erfolg! Eine DNA-Spur, die mit moderner Computer-Technik an den Asservaten von damals festgestellt wurde, führte schließlich zu einem heute 60-jährigen Tatverdächtigen, wie „Bild“ berichtet. Auch eine 62-jährige Komplizin soll mittels ihres „genetischen Fingerabdrucks“ überführt worden sein.

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Durch einen Lichtschacht sollen die beiden in das Haus ihres Opfers gekommen sein und die 28-Jährige in ihrem Nähzimmer erstochen haben. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen mit Bargeld und dem roten Ford Fiesta der Toten.

Dortmund: „Ungeklärte Mordfälle lassen einen niemals los“

Weil die Staatsanwaltschaft Dortmund davon ausgeht, dass mindestens ein Mord-Merkmal erfüllt ist, kann die Tat an Heike Kötting bis heute nicht verjähren und den beiden Tatverdächtigen der Prozess gemacht werden. „Laut Anklage handelt es sich um einen heimtückischen Mord. Zudem wird entweder Habgier oder eine Verdeckungsabsicht angenommen“, erklärt Gerichtssprecherin Nesrin Öcal gegenüber „Bild“.


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Der 60-jährige mutmaßliche Mörder sitzt bereits seit Januar in Haft, eine Anklageerhebung gegen seine 62-jährige Komplizin steht kurz bevor. Die Kinder der Tatverdächtigen reagierten fassungslos auf die Vorwürfe.

Für Kriminalhauptkommissar Hans Jacobi von der Dortmunder Mordkommission ist die Entwicklung dagegen ein Segen. Als er von der Festnahme erfuhr, kamen ihm die Tränen: „Ungeklärte Mordfälle lassen einen niemals los. Solche Akten nimmt man sich immer wieder vor.“