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A40 in Dortmund: „Horror-Ausfahrt“ wieder da – bei Autofahrern liegen die Nerven blank

Über ein Jahr lang war Ruhe an der so genannten „Horror-Ausfahrt“ in Dortmund – doch jetzt kommt es zu einem ungewollten Comeback.Grund für den Spitznamen ist das schier endlose Verkehrsaufkommen rund um die Kreuzung an der Ausfahrt A40/Werner Hellweg/Wilhelmshöhe. Im Juni 2021 wurde endlich eine Ampel dort aufgestellt und beruhigte die Lage. Doch jetzt ist […]

© IMAGO / Rupert Oberhäuser

Das sind die Sprüche der A40

Das sind die Sprüche der A40

Über ein Jahr lang war Ruhe an der so genannten „Horror-Ausfahrt“ in Dortmund – doch jetzt kommt es zu einem ungewollten Comeback.

Grund für den Spitznamen ist das schier endlose Verkehrsaufkommen rund um die Kreuzung an der Ausfahrt A40/Werner Hellweg/Wilhelmshöhe. Im Juni 2021 wurde endlich eine Ampel dort aufgestellt und beruhigte die Lage.

Doch jetzt ist das A40-Grauen in Dortmund wieder da.

Chaos an A40-Ausfahrt in Dortmund

Denn dank einer Großbaustelle ist seit einigen Wochen Schluss mit der geordneten, ampelgesteuerten Situation. Nur noch zwei von vier Fahrstreifen stehen zur Verfügung, der Verkehr wird durch provisorische Baustellen-Ampeln geregelt.

a40 dortmund
Verkehrschaos bei einer A40-Ausfahrt in Dortmund. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Rupert Oberhäuser

Die Folge: Heftige Beeinträchtigungen auf der Kreuzung an der A40 – vor allem zu Stoßzeiten. Anwohner wie der CDU-Bezirksvertreter Michael Zechner sind fassungslos: „Das ist einfach nur noch zum Heulen.“

CDU-Bezirksvertreter rauft sich die Haare

„So viele Jahre hatte die Stadt Zeit, das vernünftig zu planen. Und jetzt das“, klagt Zechner im Gespräch mit den „Ruhr Nachrichten“. Ihm wäre sogar eine radikalere Lösung in Form einer kompletten Sperre der Ausfahrt lieber – in der aktuellen Situation „entstehen wieder Rückstaus, was wiederum die Gefahr der Auffahr-Unfälle erhöht.“

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Für zusätzliches Chaos sorgt zudem noch der ÖPNV – denn ausgerechnet kurz vor der A40-Ausfahrt steht auch noch eine Haltestelle für die Buslinie 370. Die wurde allerdings nicht verlegt, um das Verkehrschaos zu minimieren.


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Wer für die Umbaukosten von rund einer Million Euro am Ende aufkommt, stehe ebenfalls nicht fest. Zahlen am Ende die Anwohner im Zuge des kommunalen Abgabegesetzes selbst? „Die Anwohner verdienen eine Bürgerinformationsversammlung“, meint Zechner.