A1 bei Dortmund: Schon wieder Mega-Stau nach Unfall – Unglücksort liegt denkbar schlecht

A1: Nach einem Unfall staut es sich kilometerlang auf der Autobahn bei Dortmund.
A1: Nach einem Unfall staut es sich kilometerlang auf der Autobahn bei Dortmund.
Foto: VN24.nrw

Nach einem schweren Lkw-Unfall auf der A1 gibt es am Dienstag erneut ein Stau-Chaos rund um Dortmund.

Wie die Polizei Dortmund mitteilte, sind zwei Lkw kurz vor 7 Uhr auf der A1 bei Unna ineinandergekracht. Der Unfall hat nicht nur Auswirkungen auf den Bereich hinter der Unfallstelle, sondern auch auf die nahegelegene A44.

Die Staulage rund um Dortmund ist daher wie schon am Vortag chaotisch.

A1: Stau-Chaos nach Unfall auf der Autobahn bei Dortmund

Das Problem: Die Unfallstelle liegt im Bereich des Kreuz Dortmund/Unna. Hier kreuzt die A1 mit der A44. Auf beiden Autobahnen brauchen die Autofahrer am Morgen besonders viel Geduld.

Denn die Aufräumarbeiten sind zäh, weil einer der Beteiligten Lkw Öl verloren hat, so die Sprecherin der Polizei Dortmund. Stundenlang konnte nur ein Fahrstreifen auf der A1 Richtung Bremen freigegeben werden.

Hinter der Unfallstelle staute es zwischenzeitlich auf 14 Kilometern. Das kostete Autofahrer satte 90 Minuten länger als sonst. Weil viele Autofahrer am Westhofener Kreuz über die A45 ausweichen, hat sich das Stauaufkommen mittlerweile halbiert, so die Polizei.

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Ein paar Fakten über die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Wer am Dienstag von der A44 auf die A1 fahren wollte, landete ebenfalls im Stau-Chaos.

A1-Unfall bei Dortmund: Langer Stau auf der A44

Nach Angaben der Polizei bildete sich zwischenzeitlich auch hier ein 15 Kilometer langer Rückstau bis hinter Werl.

Glück im Unglück hatten die Unfallbeteiligten. Nur einer der beiden Fahrer zog sich bei dem Aufprall leichte Verletzungen zu, obwohl sein Führerhaus durch die Wucht des Aufpralls rund einen Meter nach hinten gedrückt wurde.

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Erst am Montag kam es zu schweren Unfällen auf den Autobahnen rund um Dortmund, bei dem unter anderem ein Mann sein Leben verlor. Mehr dazu liest du hier >>>