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Bochum: Mann gesteht „Tiefgaragen-Mord“ an Telekom-Mitarbeiter – Details schockieren

Diese Tat schockierte nicht nur Bochum: Ein Pizzakurier ermordete einen Telekom-Mitarbeiter in einer Tiefgarage. Jetzt hat er gestanden.

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Verbrechen in NRW: So viel Arbeit hat die Polizei wirklich

Laut der Polizei-Kriminalstatistik ist die Kriminalität in NRW 2022 leicht angestiegen. In den vergangenen sechs Jahren war sie noch stetig gesunken. Mit knapp 1,37 Millionen Delikten gab es einen Anstieg um 13,7 Prozent zum Vorjahr.

Als Zeugen die Leiche eines Telekom-Mitarbeiters am 7. März 2023 in seinem Auto in einer Tiefgarage in Bochum fanden, lief der Motor noch. Der 58-Jährige starb durch mehrere Schüsse, wurde regelrecht hingerichtet (wir berichteten). Jetzt legte der Täter vor Gericht ein Geständnis ab. Dabei kamen weitere schockierende Details ans Licht.

Monatelang schwieg er, sagte kein Wort zu der brutalen Tat. Das änderte sich jetzt. Der wegen Mordes angeklagte Pizzakurier hat vor dem Bochumer Schwurgericht ein Geständnis abgeliefert.

Ein einziges Foto brachte den Angeklagten zur Weißglut

Wie die „Ruhrnachrichten“ berichten, habe sich der Angeklagte von seinem späteren Opfer beleidigt und provoziert gefühlt. Es gab einen Streit im Straßenverkehr. Der 27-Jährige ärgerte sich darüber, dass der Telekom-Mitarbeiter offenbar ein Foto von seinem Fehlverhalten im Straßenverkehr machte. Er wollte, dass dieses Foto dringend gelöscht wird.


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Und dieses eine Bild hat gereicht, dass der Angeklagte komplett Rot sah – und zur Waffe griff! Angeblich soll es ausländerfeindliche Beleidigungen gegen ihn gegeben haben.

Eigene Mutter angegriffen und gewürgt

Zudem fühlt sich der 27-Jährige krank. Ich will, dass mir geholfen wird“, sagte er. Bereits im Vorfeld soll der Pizzafahrer gegenüber zwei Sachverständigen gesagt haben, dass ein „schwarzes Gesicht“ ihm befohlen habe, „schlechte Sachen zu machen“.


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Er soll sogar seine eigene Mutter mehrfach angegriffen und gewürgt haben. „Er sagte zu mir, du siehst wie ein Teufel aus“, sagte die Mutter vor Gericht. Dem Angeklagten wurde uneingeschränkte Schuldfähigkeit bescheinigt. Die Rede ist von einem Mord aus „niedrigen Beweggründen“. Der Angeklagte soll einen Hass auf deutsche Staatsbürger haben, wie ihm vorgeworfen wird. Wie die „Ruhrnachrichten“ schreiben, ist mit einem Urteil am 29. Dezember zu rechnen.