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Bochum: „Tiefgaragen-Mörder“ erhält Höchststrafe – seine Reaktion schockiert

Bochum: Ein Urteil für den „Tiefgaragen-Mörder“ ist gefallen! Er bekommt die Höchststrafe. Was dabei schockiert, ist seine Reaktion.

© Uwe Ernst / FUNKE Foto Services

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Laut der Polizei-Kriminalstatistik ist die Kriminalität in NRW 2022 leicht angestiegen. In den vergangenen sechs Jahren war sie noch stetig gesunken. Mit knapp 1,37 Millionen Delikten gab es einen Anstieg um 13,7 Prozent zum Vorjahr.

Zweieinhalb Monate dauerte der Prozess um den „Tiefgaragen-Mörder“, nun ist ein Urteil gesprochen worden. Der 27-jährige Hauptangeklagte wurde am Freitag (1. Dezember) zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes an einem 58-jährigen Mann aus Bochum verurteilt.

Am 7. März 2023 hatte der Mann in einer Gemeinschaftsgarage am Hustadtring in Bochum dem Opfer aufgelauert und es mit sieben Schüssen getötet. Die Reaktion des Mörders auf seine Strafe macht fassungslos.

Bochum: „Tiefgaragen-Mörder“ erhält Höchststrafe

Diese Tat schockiert nicht nur Bochum! In einer Tiefgarage wurde am 7. März 2023 die Leiche eines Telekom-Mitarbeiters in einem Auto gefunden, der Motor lief noch. Der Mann starb durch mehrere Schüsse. Mehrere Monate schwieg der Täter zur brutalen Tat, ehe er vor einigen Wochen ein Geständnis ablegte.


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Der Angeklagte hatte sich von seinem späteren Opfer beleidigt und provoziert gefühlt. Es gab einen Streit im Straßenverkehr. Der 27-Jährige ärgerte sich darüber, dass der Telekom-Mitarbeiter offenbar ein Foto von seinem Fehlverhalten im Straßenverkehr machte. Als dieser das Foto nicht löschen wollte, lauerte der Angeklagte ihm auf und richtete ihn hin.

Nun, rund zweieinhalb Monate später, ist ein Urteil gegen den Mörder gefallen. Wie die „WAZ“ berichtet, erhält der Mann aus Dortmund eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen heimtückischen Mordes. Das Gericht stellte außerdem die besondere Schwere der Schuld fest, verfügte eine anschließende Sicherungsverwahrung des Verurteilten.

Reaktion des Mörders schockiert

Und wie reagierte der Hauptangeklagte auf das Urteil nach seinem Mord an dem Mann aus Bochum? Er nahm es ohne ein Zucken zur Kenntnis. Schon wenige Monate vor der schrecklichen Tat habe er mit derselben Pistole einen 65-jährigen Firmenchef überfallen, wie im Urteil noch erwähnt wird.


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Zudem wurde auch ein Freund des Täters verurteilt. Ein 30-jähriger Familienvater aus Witten hatte kurz nach der Tat den Wagen des Mörders vom Tatort weggefahren, damit man ihn nicht darin sieht. Wegen versuchter Strafvereitelung und Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde er zu einem Jahr und sechs Monaten Haft auf Bewährung sowie 100 Sozialstunden verurteilt. Bei der „WAZ“ erfährst du mehr zum Urteil.