Bochum

Großeinsatz im Bermudadreick: Shishabar-Gast gibt entscheidenen Hinweis, weitere Personen verletzt

In Bochum wurde in der Nacht zu Sonntag eine Shishabar geräumt.
In Bochum wurde in der Nacht zu Sonntag eine Shishabar geräumt.
Foto: Justin Brosch

Bochum. Die Feuerwehr Bochum hat in der Nacht zu Sonntag (23.50 Uhr) eine Shisha-Bar im Bermudadreieck geräumt. Ungefähr eine Stunde zuvor hatte ein Gast vor der Shisha-Bar über Unwohlsein geklagt.

Rettungskräfte transportierten die Frau in ein Bochumer Krankenhaus. Dort stellte sich recht schnell nach einer Blutuntersuchung heraus: Die Patientin hat eine erhöhte C02-Konzentration im Körper!

Die Frau erklärte, wo sie zuvor gewesen war. Das Krankenhaus informierte darauf die Feuerwehr, die zur Shisha-Bar an der Brüderstraße ausrückte.

Weitere Gäste klagen über Beschwerden

Als die an der Shisha-Bar eintraf, klagten dort auch weitere Besucher über ähnliche Symptome. Die Feuerwehr räumte den Laden, nachdem bedenkliche CO-Werte gemessen wurden. Alle Gäste wurden aufgefordert, sich durch die anwesenden Notärzte untersuchen zu lassen.

Dieser Aufforderungen kamen nicht alle Betroffenen nach und entfernten sich aus der Absperrung.

Bochum: Weitere Personen ins Krankenhaus gebracht

Im Keller der Bar entdeckten die Retter mehrere Eimer mit heißer Shisha-Kohle. Die Feuerwehr löschte die Eimer und setzte einen Lüfter ein, um die Luft in der Bar zu verbessern.

Vier Besucher der Shisha-Bar wurden nach dem Einsatz ins Krankenhaus gebracht, zwei von ihnen in eine Spezialklinik. Laut der Stadt Bochum befanden sich zum Zeitpunkt des Einsatzes 120 Gäste in der Shishabar.

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Da zu Beginn des Einsatzes nicht abzusehen war, wie viele der ca. 120 Gäste verletzt waren, wurden 10 Transportfahrzeuge alarmiert, die die Personen dann in verschiedene Krankenhäuser hätten transportieren können.

Gegen 03:25 Uhr war der Einsatz der circa 60 Einsatzkräfte beendet. Warum es zu der erhöhten CO-Konzentration in dem Lokal gekommen ist, ermittelt nun die Polizei.

Die Bar wird bis Montag geschlossen, dann sollen weitere Kontrollen durchgeführt werden. (fel/mb)

 
 

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