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Olympia 2022: Athletin holt Gold – dann schießt sie heftig gegen ihr Land: „Sie haben uns torpediert“

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Arianna Fontana hat es allen gezeigt. Die Italienerin wiederholte bei Olympia 2022 ihren Erfolg von 2018 und stürmte im 500-Meter-Shorttrack-Finale erneut zu Gold.

Nach ihrem Triumph bei Olympia 2022 war ihr allerdings nur bedingt zum Jubeln zu Mute. Fontana ließ ihrer Wut freien Lauf – und giftete ordentlich in Richtung des eigenen Landes und Verbands.

Olympia 2022: Fontana beklagt fehlende Unterstützung

„Italien hat mich nicht unterstützt, es gab eine Menge Leute, die gar nicht wollten, dass ich hier bin“ – mit diesen deutlichen Worten rechnete die 31-Jährige mit ihrem Land ab. Auch der Verband habe sie nicht unterstützt, sei sogar dagegen gewesen, dass ihr Ehemann Anthony Lobello Jr. ihr Trainer wird.

Gemeinsam zog das Paar sogar nach Ungarn. Dort bereitete sich Fontana lange auf die Spiele vor. Erst vor Kurzem kehrte sie nach Italien zurück, um sich mit den Teamkollegen auf das Großevent vorzubereiten. Demonstrativ fuhr Fontana unmittelbar nach ihrem Gold-Triumph an die Seite zu ihrem Mann und gab ihm vor den Kameras einen Kuss.

Olympia 2022: „Sie haben uns torpediert“

Sie und ihre Familie seien durch schwere Zeiten gegangen, berichtet die Shorttrack-Spezialistin, die ihre insgesamt zehnte olympische Medaille holte. „Viele Menschen waren dagegen, dass mein Mann mein Coach ist. Sie haben uns torpediert“, wettert sie.

Umso größer war ihre Genugtuung: „Heute haben wir bewiesen, dass er der beste Coach ist, den ich mir wünschen kann.“

Olympia 2022: Zerrüttetes Verhältnis zwischen Fontana und Verband

In vier Jahren hätte Fontana im eigenen Land die Chance, den Gold-Hattrick in ihrer Paradedisziplin hinzulegen. Ob sie bei den Spielen in Mailand allerdings antreten wird, lässt sie angesichts der Umstände noch offen.

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„Wenn sich die Dinge nicht ändern, werde ich das nicht noch einmal durchmachen“, deutet Fontana an. (mh)