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Mick Schumacher: Teamchef Steiner hat wenig Hoffnung – „Es gibt eine Möglichkeit, aber die ist mini-mini-minimal“

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Er ist aktuell die größte deutsche Motorsport-Hoffnung: Mick Schumacher. Der Sohn des siebenmaligen Formel 1-Weltmeisters und Ferrari-Legende Michael Schumacher. Mick feiert 2021 sein Debüt in der Formel 1. Doch wie gelang ihm der Sprung in die Königsklasse? Wir blicken für dich auf seine bisherige Karriere.

Diese Worte dürfte Mick Schumacher nicht gerne hören. Beim Großen Preis der Türkei begeisterte der Rookie im Qualifying, als er im Istanbuler Regen ins Q2 fuhr und Startplatz 13 belegte.

Auf einmal konnte sich Mick Schumacher Hoffnungen machen, sein großes Ziel – ein Finish in den Punkten – zu erreichen. Das Rennen verlief jedoch weniger erfolgreich. Kann er in dieser Saison nochmal angreifen? Sein Teamchef äußert sich verhalten.

Mick Schumacher: Steiner spricht Klartext – „Sehr schwierig“

Die Aussichten auf ein Finish unter den ersten Zehn war nach wenigen Kurven dahin. Fernando Alonso drehte den Haas-Piloten auf die Seite, der somit ans Ende des Feldes zurückfiel. Dennoch lässt Schumi Jr. sein Talent immer wieder aufblitzen und nähert die Hoffnungen, sich den Punkte-Traum doch erfüllen zu können.

Etwas neutraler betrachtet Teamchef Günther Steiner die Situation. „Sehr schwierig“, erklärt er im Gespräch mit DER WESTEN auf die Frage, ob es in dieser Saison noch Zählbares gibt.

Er sei Realist, gesteht Steiner. „Wenn nicht etwas ganz Besonderes passiert, ist es unmöglich.“ Der Haas sei schlicht nicht konkurrenzfähig. „Man soll nie ,nie‘ sagen. Es gibt eine Möglichkeit, aber die ist mini-mini-minimal.“

Steiner rechnet Schumacher in Austin keine großen Chancen aus

Am kommenden Wochenende ist die Formel 1 in Austin, Texas in den USA zu Gast. Auf der 5,5 Kilometer langen Strecke erwartet Steiner ebenfalls keine großen Überraschungen. Um auf dem Kurs zu bestehen, bedarf es für die langen Geraden und schnellen Kurven Power – eines der Kernprobleme von Haas.

Deswegen glaubt Steiner auch nicht, dass Schumacher dort zumindest seinen Q2-Erfolg wiederholen kann. „Im Moment sieht es aus, als würde es ein Standardwochenende werden – ohne Regen“, so der Südtiroler.

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Man werde immer probieren, da zu sein, sollte etwas Außergewöhnliches passiere. Doch nur dann habe man eine Chance. Neben dem Türkei-GP zog Schumacher nur ein weiteres Mal in Q2 ein. In Frankreich sorgte sein eigener Crash für einen Abbruch von Q1, der ihn auf Platz 15 brachte.

Das ganze DER WESTEN-Interview mit Günter Steiner kannst du hier nachlesen >>> (mh)