Formel 1: Drama um Vettel – droht ihm jetzt diese Katastrophe?

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Nächstes Debakel für Sebastian Vettel in der Formel 1 – und es könnte ein besonders teures werden.

Im Rahmen des Großes Preis der Niederlande war Sebastian Vettel in der 1. Trainings-Session nur wenige Minuten unterwegs, da blieb der viermalige Weltmeister der Formel 1 plötzlich stehen.

Formel 1: Drama um Sebastian Vettel

Per Funk teilte sein Aston-Martin-Team mit, es handele sich um Antriebs-Versagen. Viel mehr wusste der Rennstall am Freitag zunächst nicht.

Teamchef Otmar Szafnauer: „Wir wissen noch nicht, was die Ursache war, aber Sebastian Vettel hatte ein Antriebsversagen gemeldet. Deshalb sagten wir ihm, er solle bei einem Streckenposten der Sportwarte anhalten, nur für den Fall, dass ein Feuer ausbrechen würde.“

Formel 1: Vettel springt aus seinem Wagen

Ein Feuer bekamen die Fans der Formel 1 zwar nicht zu sehen. Dennoch sah das Aus von Sebastian Vettel in der 1. Trainings-Session spektakulär aus.

Denn der 34-Jährige sprang hektisch aus seinem qualmenden Boliden, rannte sofort zum Streckenposten und mit einem Feuerlöscher wieder zurück. „Er hat dann selbst erwartet, dass es ein Feuer geben könnte“, sagt so. „Deshalb hat sich Sebastian Vettel einen Feuerlöscher von den Sportwarten geholt.“

Formel 1: Droht Vettel Ärger?

Das Dramatische: Aston Martin muss im Wagen von Sebastian Vettel nun einen neuen Motor einsetzen. Allerdings hat der Rennstallt bei seinem Star-Piloten in dieser Saison schon drei Motoren verbaut. Die Regeln der Formel 1 besagen, dass Teams maximal drei Motoren nutzen dürfen. Ab dem vierten gibt es eine Strafe.

Doch es scheint, als würde sein Team dieser Strafe zunächst aus dem Weg gehen. Sebastian Vettel soll vorerst einen gebrauchten Motor erhalten. Somit bleibt er erst mal im erlaubten Limit.

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Sollte Vettel in den verbleibenden Rennen der Formel 1 in diesem Jahr jedoch einen vierten Motor benötigen, muss er mit einer Strafe rechnen.

Bei Vettels ehemaligem Team lief es hingegen umso besser. In der 2. Session brannte Ferrari die Bestzeiten in den Asphalt. Charles Leclerc war der Schnellste, sein Kollege Carlos Sainz landete auf Platz 2. (dhe)