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Formel 1: Bahnt sich doch noch ein Fahrer-Hammer bei Red Bull an? Pilot spricht Klartext

Kommt es doch noch zum Fahrer-Hammer bei Red Bull? Angesichts dieser Worte dürfte in der Formel 1 manch einer hellhörig werden.

Formel 1: Fernduell zwischen Daniel Ricciardo und Sergio Perez.
© IMAGO/HochZwei

Formel 1: Das sind die neuen Boliden für 2023

In der Formel-1-Saison 2023 gehen die Fahrer mit neuen Autos an den Start. Wir zeigen Dir die neuen Boliden.

Über kaum eine Fahrerbesetzung sprach man zuletzt mehr als bei Red Bull. Entgegen der Erwartung vieler Formel-1-Experten hielt der Rennstall an Sergio Perez als Teamkollegen von Max Verstappen fest. Viele hatte mit einem Rauswurf gerechnet.

Hinter dem Mexikaner lag ein schwieriges Jahr. Gleichzeitig feierte Daniel Ricciardo im Schwester-Team der Formel-1-Überflieger sein Comeback. Manch einer hatte ihn schon wieder im Red Bull für 2024 gesehen. Verstummen dürften die Stimmen aber wohl kaum.

Formel 1: Perez erlebt bitteres Jahr

Perez ist wohl der am meisten kritisierte Vize-Weltmeister aller Zeiten. Im Schatten von Max Verstappen erwarteten die Zuschauer, dass zumindest der Mann im gleichen Auto dem Niederländer die Stirn bieten könnte. Das gelang auch – allerdings nur in den ersten fünf Rennen. Danach macht sich „Checo“ das Leben selbst schwer.

+++ Nach desaströsem Jahr – nächste heftige Ohrfeige für Perez +++

Immer wieder schied er in Quali-Sessions in Q2 oder sogar Q1 aus. Das erschwerte die Jagd auf Podien, Siege waren so ohnehin undenkbar. Als er schließlich drohte, auch noch Platz 2 in der Fahrerwertung der Formel 1 zu verlieren, fing die Gerüchteküche an zu brodeln.

Würde ihn Red Bull wirklich durch Daniel Ricciardo ersetzen, der nach seinem Comeback Alpha Tauri immerhin noch vor dem letzten Platz bewahrt hatte? Diese Gerüchte standen bis zur offiziellen Fahrerverkündung im Raum. Doch der Australier bestätigt nun selbst: Er bleibt natürlich im Red-Bull-Umfeld erhalten.

„Noch enger zusammen arbeiten“

Dort startete er die abgelaufenen Saison schließlich als Ersatzfahrer – und dürfte diese Rolle beibehalten, sollte ein Einsatz nötig werden. „Ich werde noch enger mit Red Bull zusammen arbeiten“, erklärt der Australier jetzt in einem Interview – „Natürlich so viel, wie es mir im Rahmen der Regeln möglich ist.“

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Zwar dürfen Teams in der Formel 1 kooperieren (zum Beispiel durch den Einkauf bestimmter Autoteile) müssen letztlich aber eigenständig sein. Sensible Daten dürfen beispielsweise nicht weitergegeben werden. Und so darf man auch Ricciardo nicht alles erzählen.


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Doch der Verdacht liegt nahe, dass man ihn so eng bei sich hält, um ihn möglicherweise zu befördern, sollte Perez 2024 wieder nicht performen. Fahrerwechsel während der Saison haben bei Red Bull schließlich gute Tradition. Pierre Gasly und Alexander Albon können ein Lied davon singen.