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Formel 1: Perez-Knall! Jetzt bekommt Red Bull ein Problem

Red Bull hat den Vertrag mit Sergio Perez um zwei weitere Jahre verlängert. Damit droht dem Formel-1-Rennstall jetzt ein Problem.

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Red Bull hat am Dienstag (4. Juni) Nägel mit Köpfen gemacht: Sergio Perez fährt auch in den kommenden zwei Jahren für den Brause-Rennstall. Der Mexikaner hat seinen Vertrag bis 2026 verlängert. Damit sind die Türen in der Formel 1 bei Red Bull nun zu.

Es ist eine Entscheidung, die auch Auswirkungen auf Red Bulls Schwesterteam, die Racing Bulls, hat. Das Team gerät damit in Bedrängnis, denn für junge Fahrer ist der Weg nach oben erst einmal versperrt. Insbesondere Liam Lawson dürfte die Entwicklung besorgt verfolgt haben.

Formel 1: Red Bull verbaut Talenten den Weg nach oben

Die Racings Bulls (früher AlphaTauri und Toro Rosso) sind das Sprungbrett für alle Red-Bull-Junioren. Der Brause-Rennstall nutzt das Team, um seinen jungen Fahrern den Einstieg in die Formel 1 zu erleichtern. So begannen beispielsweise Sebastian Vettel und Max Verstappen ihre Karriere bei Red Bulls kleiner Schwester.

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Aktuell ist der Weg für Red-Bull-Junioren nach oben allerdings versperrt. Yuki Tsunoda war 2021 der letzte hauseigene Rookie, der den Sprung zu den Racing Bulls geschafft hat. 2023 holte man mit Nyck de Vries einen Rookie mit Mercedes-Vergangenheit, tauschte ihn aber nach einer halben Saison mit Daniel Ricciardo aus.

Zurzeit sitzen Tsunoda und Ricciardo im Cockpit. Nach der Vertragsverlängerung von Perez steht nun fest, dass keiner von den beiden Fahrern am Saisonende zu Red Bull aufsteigt. Allerdings soll – Stand jetzt – auch keiner der Piloten das Team verlassen. Sowohl mit Tsunoda als auch mit Ricciardo ist man zufrieden bei den Racing Bulls, beide könnten ihre Verträge verlängern.


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Was wird jetzt aus Lawson?

Allerdings kommt es damit zu einem Problem: Ursprünglich wurde Ersatzfahrer Liam Lawson nach seinen starken Auftritten in der vergangenen Saison ein Cockpit für 2025 versprochen. Dieses Versprechen könnte Red Bull nicht einhalten, wenn man mit Tsunoda und Ricciardo verlängert. Man läuft Gefahr, ein Top-Talent zu verlieren.

Und: Der Weg für weitere Top-Talente ist versperrt. In der Formel 2 fährt mit Isack Hadjar aktuell ein vielversprechender Youngster. In seiner zweiten Saison liegt er nach fünf Rennen auf Rang zwei der Gesamtwertung.