Veröffentlicht inSportmix

Formel 1: Deutsche Comeback-Hoffnung endgültig dahin – diese Absage ist eindeutig

Im kommenden Jahr gibt es in der Formel 1 so wenig Deutsche wie selten. Ein weitere Comeback ist jetzt geplatzt.

© IMAGO / Motorsport Images

Neue Generation in der Formel 1: Das sind die Boliden für 2022

Neue Regeln beim Auto-Design in der Formel-1-Saison 2022. Die neuen Boliden sollen beim Fahren weniger verwirbelte Luft hinterlassen. Dadurch soll das Ansaugen im Windschatten erleichtert werden. Wir stellen Dir in diesem Video alle Boliden vor.

Über Jahre prägten deutsche Fahrer die Formel 1. Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Nico Rosberg – sie alle wurden Weltmeister. Es gab Zeiten, da fuhren sieben Deutsche gleichzeitig in der Königsklasse. Im kommenden Jahr ist es nur noch einer.

An anderer Stelle sind Deutsche beliebt. Mit Jost Capito und Andreas Seidl, der aktuell sogar bei Ferrari gehandelt wird, gibt es in der Formel 1 gefragte Teamchefs. Doch ein Comeback in der Königsklasse – egal in welcher Funktion – scheint vom Tisch.

Formel 1: Weltmeister-Absage

Es geht um Nico Rosberg. 2016 war er auf dem Gipfel. Nach einer Saison voller Feindschaft mit Lewis Hamilton krönte er sich zum Weltmeister. Kurze Zeit später beendete er seine Fahrerkarriere. Danach trat er als Experte und Unternehmer in Erscheinung.

Abseits der Formel 1 beschäftigte er sich auch weiterhin mit dem Rennsport. In der „Extreme E“ gründete er sogar sein eigenes Team. Dort feierte „Roseberg X Racing“ 2021 sogar den Titelgewinn. Juckt es ihn da nicht in den Fingern, es in der F1 noch mal zu versuchen?

„Will das nie wieder tun“

Die Antwort ist deutlich. „Viele Leute haben mich gefragt, ob ich nicht irgendwann Teamchef in einem Formel-1-Team werden wolle, da es mit der Extreme E so unglaublich gut läuft“, berichtet Rosberg in der spanischen „AS“.

Allerdings: „Meine Antwort lautet eindeutig: Nein.“ Die Fans des Deutschen müssen die Hoffnung auf ein Vollzeit-Comeback in der Formel 1 begraben. „Mein jetziges Ich will das nie wieder tun“, führt Rosberg aus. Die Intensität und die fehlende Flexibilität im Leben seien für ihn Ausschlusskriterien.

Formel 1: Rosberg bleibt fern

Elf Jahre fuhr Rosberg in der Königsklasse. Seine ersten Schritte machte er 2006 bei Williams. 2010 landete er dann bei Mercedes, wo er eine Ära der Unschlagbarkeit entscheidend mitprägte. Drei Konstrukteurs-Meisterschaften und den Fahrertitel sicherte er sich.


Auch interessant für dich:


Seit seinem Karriereende ist er als Experte bei Sky tätig. Das Maximum der Gefühle für ihn. Auch in Zukunft wird er in der Formel 1 also nicht am Kommandostand zu sehen sein.