Formel 1: Irre Wende! Plötzlich zittern Ferrari und Red Bull

Neue Generation in der Formel 1: Das sind die Boliden für 2022

Neue Generation in der Formel 1: Das sind die Boliden für 2022

Neue Regeln beim Auto-Design in der Formel-1-Saison 2022. Die neuen Boliden sollen beim Fahren weniger verwirbelte Luft hinterlassen. Dadurch soll das Ansaugen im Windschatten erleichtert werden. Wir stellen Dir in diesem Video alle Boliden vor.

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In der Formel 1 sah alles nach einem Zweikampf zwischen Red Bull und Ferrari aus. Schließlich lieferten sich Max Verstappen und Charles Leclerc in den bisherigen sechs Rennen immer ein spannendes Kopf-an-Kopfrennen und stehen auch beide ganz vorne an der Spitze.

Doch in der Formel 1 könnte es jetzt zu einer irren Wende kommen. Beim Spanien-GP siegte zwar Red-Bull-Star Verstappen vor seinem Teamkollegen Sergio Perez, aber ganz plötzlich ist ein drittes Team jetzt in den WM-Kampf eingestiegen.

Formel 1: Irre Wende!

Die bisherige Saison war bisher geprägt von dem spektakulären Zweikampf zwischen Ferrari und Red Bull. Besonders Verstappen und Leclerc lieferten sich zahlreiche spannende Duelle. In der WM-Wertung der Fahrer und der Teams stehen beide dementsprechend auch ganz vorne.

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Formel 1 | Spanien-GP: Ergebnis

  1. Verstappen (Red Bull)
  2. Perez (Red Bull)
  3. Russell (Mercedes)
  4. Sainz (Ferrari)
  5. Hamilton (Mercedes)
  6. Bottas (Alfa Romeo)
  7. Ocon (Alpine)
  8. Norris (McLaren)
  9. Alonso (Alpine)
  10. Tsunoda (AlphaTauri)
  11. Vettel (Aston Martin)
  12. Ricciardo (McLaren)
  13. Gasly (AlphaTauri)
  14. Schumacher (Haas)
  15. Stroll (Aston Martin)
  16. Latifi (Williams)
  17. Magnussen (Haas)
  18. Albon (Williams)

OUT Zhou (Alfa Romeo)
OUT Leclerc (Ferrari)

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Doch jetzt kommt plötzlich auch Mercedes dazu, von dem keiner zu Beginn der Saison erwartet hätte, dass sie wieder in den WM-Kampf einsteigen. Mit einem mit Updates gespickten Mercedes W13 machten die Silberpfeile in Barcelona einen Entwicklungssprung und verringerten so die Lücke zu den beiden Top-Teams. Den Spanien-GP beendete George Russell auf den dritten Platz, Lewis Hamilton auf Platz fünf.

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Formel 1: Hamilton schnellster Fahrer im Feld

Natürlich muss dabei auch berücksichtigt werden, dass Leclerc zwischenzeitlich mit einem technischen Defekt ausfiel und auch Verstappen über weite Strecken des Rennens mit DRS-Problemen zu Kämpfen hatte.

Mercedes war dennoch voll zufrieden. „Es ist zufriedenstellend. Man muss da sein, wenn es darauf ankommt. Wir haben hart im Werk gearbeitet und haben damit das Ding ein wenig gedreht. Noch sind wir nicht da, wo wir sein wollen, aber auf dem richtigen Weg“, freute sich Russell nach dem Rennen im „Sky“-Interview.

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Wie gut Mercedes mittlerweile geworden ist, zeigen auch die durchschnittlichen Rundenzeiten (bezogen auf 50 Prozent der schnellsten Runden). Da war Lewis Hamilton tatsächlich der schnellste Fahrer im Feld. „Lewis war 50 Sekunden nach dem Crash (direkt nach dem Start mit Kevin Magnussen, Anm. d. Red.) hinter Max Verstappen und ist mit 40 Sekunden Rückstand ins Ziel gefahren. Lewis wäre in der Position um den Rennsieg mitgefahren“, sagte Mercedes-Chef Toto Wollf nach dem Rennen.

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Formel 1: Mercedes löst großes Problem

Ein weiterer Grund für die gute Leistung der beiden Autos ist, dass Mercedes endlich das Bouncing-Problem gelöst hat. Die Silberpfeile sprangen nicht so extrem herum, wie in den ersten fünf Rennen. „Wenn du dieses Bouncing in den Griff kriegst, kannst du wesentlich tiefer fahren und so mehr Aero kreieren. Das konnten wir in den letzten Rennen nicht und nun haben wir an dem Unterboden gearbeitet und das Auto hält es aus“, betont Wolff den Fortschritt. (oa)