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Formel 1: Krieg in der Ukraine – jetzt zieht das Schumi-Team Konsequenzen

Formel 1: Das sind die 10 legendärsten Strecken

Die Formel 1 trägt Jahr für Jahr ihre Rennen auf den spektakulärsten Rennstrecken der Welt aus. Wir zeigen euch die legendärsten Kurse der Königsklasse.

Der FC Schalke 04 hat den russischen Staatskonzern Gazprom von seinem Trikot entfernt, jetzt reagiert auch ein Team aus der Formel 1.

Haas, der Rennstall um den deutschen Fahrer Mick Schumacher, wird beim dritten Testtag der Formel 1 ohne das Logo von Hauptsponsor Uralkali bestreiten und ändert seine Lackierung.

Formel 1: Haas entfernt Uralkali-Logo und Russland-Lackierung

In der Ukraine ist der Krieg ausgebrochen. In der Nacht zu Donnerstag hatte Russlands Präsident Wladimir Putin den Angriff auf die militärische Infrastruktur angeordnet, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Kriegszustand ausgerufen.

Auch auf Druck der Öffentlichkeit hat Haas jetzt reagiert. Uralkali, ein russisches Bergbauunternehmen, das gute Kontakte zu Putin pflegt, ist Titelsponsor bei Haas. Das Logo ziert den F1-Boliden, das Auto ist in den russischen Farben lackiert.

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Formel 1 | Fahrer und Teams 2022

  • Mercedes: Hamilton/Russell
  • Red Bull: Verstappen/Perez
  • McLaren: Norris/Ricciardo
  • Aston Martin: Vettel/Stroll
  • Alpine: Alonso/Ocon
  • Ferrari: Leclerc/Sainz
  • Alpha Tauri: Gasly/Tsunoda
  • Alfa Romeo: Bottas/Zhou
  • Haas: Mazepin/Schumacher
  • Williams: Latifi/Albon

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Formel 1: Haas sagt Medientermine ab

In einem kurzen Statement reagierte Haas nun auf die Entwicklungen in der Ukraine. „Das Haas F1 Team wird seinen VF-22 beim letzten Testtag in Barcelona in einer schlichten weißen Lackierung und ohne das Logo von Uralkali präsentieren“, heißt es in der Stellungnahme.

Nikita Mazepin, dessen Vater der Miteigentümer von Uralkali ist und als Putin-Freund gilt, wird am Freitagmorgen im Auto sitzen. Mick Schumacher am Nachmittag.

Das Haas-Team präsentierte sich am Donnerstag sehr wortkarg. Günther Steiner sagte eine geplante Pressekonferenz der Team-Bosse kurzfristig ab, eine Medienrunde mit Nikita Mazepin fand ebenfalls nicht statt.

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Formel 1: Schumi äußert sich

Nur Mick Schumacher äußerte sich am Donnerstag. Er bezeichnete die Entwicklung als „sehr schlimm“ und „schrecklich in vieler Hinsicht“.

+++ Formel 1: Panik bei Haas? Mick Schumacher versucht die Lage zu beruhigen +++

Welche Auswirkungen das möglicherweise auch auf die Zukunft des Teams hat, ist unklar. Haas ist eigentlich auf das Geld des Sponsors angewiesen. (fs)