Formel 1: Erst Jubel, dann Mahnung! Vettel wird deutlich – „Müssen aufpassen“

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Der packende Baku-GP war eins der spannendsten Rennen in der Formel 1 seit langem.

Die Formel 1-Piloten hingegen üben Kritik an der Rennleitung. Auch Sebastian Vettel spricht eine deutliche Warnung aus.

Formel 1: Diese Entscheidung sorgt für Diskussionen

Viele Überholmanöver, zwei spektakuläre Unfälle, unerwartete Wendungen und eine verrückte Konstellation auf dem Podest – all das machten das Rennen in Baku zu einem Highlight für die Zuschauer.

Die mysteriösen Reifenplatzer und der Ablauf nach dem Crash von Max Verstappen gefiel den Fahrern überhaupt nicht. Als Max Verstappen nach seinem Reifenschaden in die Wand krachte, dauerte es einige Zeit, bis die Rote Flagge geschwenkt wurde, die Fahrer mussten in die Box fahren.

Zu viele Trümmerteile auf der Zielgeraden behinderten das Rennen. Nach langer Wartezeit folgte die Entscheidung: Ein stehender Start zwei Runden vor Schluss.

Formel 1: Fahrer üben Kritik

„Wir müssen aufpassen, dass das Ganze nicht zu künstlich wird“, meinte Sebastian Vettel. „Ich habe mich gewundert, warum es nach dem Unfall so lange gedauert hat, bis das Safety-Car auf die Strecke kam. Er stand ja mitten auf der Strecke“, so der 33-Jährige.

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Das ist Sebastian Vettel:

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim.
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Fahrversucheversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari. Mit der Scuderia blieb ihm der große Wurf jedoch verwehrt.
  • 2021 fährt er für Aston Martin.
  • Beim Aserbaidschan-GP fuhr Vettel seinen ersten Podestplatz für Aston Martin ein.

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„Seit die Amerikaner übernommen haben, überrascht es mich nicht, dass wir immer zuerst ans Entertainment denken“, sagte Pierre Gasly mit einem Augenzwinkern.

Formel 1: Teamchefs begrüßen Entscheidung

Die Teamchefs hingegen konnten die Entscheidung nachvollziehen. Ein kompletter Rennabbruch kam für sie nicht in Frage. „Das Rennen musste neu gestartet werden. Es gab keinen Grund, das nicht zu tun, denn es gab ja kein Sicherheitsproblem“, erklärte Mercedes-Boss Toto Wolff.

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McLaren-Teamchef Andreas Seidl meinte: „Es ist egal, ob noch zwei Runden zu fahren sind oder 20. Wenn es sicher ist, ein Rennen neu zu starten, dann muss es neu gestartet werden. Auch für zwei Runden.“

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Regeltechnisch hat die Rennleitung alles richtig gemacht. Ob und wie nach einer Unterbrechung neugestartet wird, entscheidet die Rennleitung. Ein Abbruch wäre theoretisch möglich gewesen. „Aber es war genug Zeit, um neu zu starten, und es gab keinen Grund, das nicht zu tun“, wird Rennleiter Michael Masi zitiert.

Für den Rennzirkus der Formel 1 geht es nach zwei Stadtkurs-Rennen nun wieder auf eine Highspeed-Piste. Kann Vettel nach den Erfolgen in den engen Gassen von Monte Carlo und Baku nun auch in Le Castellet überzeugen? Hier mehr dazu >> (fs)