Formel 1: „Schlimmste Befürchtungen bestätigen sich“ – drohen jetzt diese Probleme?

Droht der Formel 1 eine Farce?
Droht der Formel 1 eine Farce?
Foto: imago images/HochZwei

Vor wenigen Tagen hat die Formel 1 eine gravierende Änderung bekannt gegeben. Mit dem neuen Konzept soll die Rennserie wieder attraktiver gemacht werden.

Noch in diesem Jahr werden in der Formel 1 die ersten Sprintrennen durchgeführt. Ein F1-Insider zerlegt die neue Strategie und sieht große Probleme in den Sprintrennen.

Formel 1: Heftige Kritik von früherem Jordan-Designer

Drei Mal in der Saison 2021 werden die Sprintrennen, oder besser gesagt, das Sprint-Qualifying in der Formel 1 ausgetragen – zwei Mal in Europa, einmal in Übersee. Bei welchen Rennen das stattfindet, hat die Formel 1 noch nicht bekannt gegeben.

Das neue Konzept sieht wie folgt aus: Das Qualifying wird auf den Freitag verschoben. In der resultierenden Reihenfolge findet am Samstag ein Sprintrennen über 100 Kilometer statt. Das legt schließlich die Startaufstellung für das Rennen am Sonntag fest. Die ersten Drei erhalten drei, zwei und einen Punkt.

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Der Formel 1-Rennkalender für 2021

  • 28. März – Bahrain (Sakhir) - Sieger: Lewis Hamilton
  • 18. April – Italien (Imola) - Sieger: Max Verstappen
  • 02. Mai – Portimao (Portugal)
  • 09. Mai – Spanien (Barcelona)
  • 23. Mai – Monaco
  • 06. Juni – Azerbaidschan (Baku)
  • 13. Juni – Türkei (Istanbul)
  • 27. Juni – Frankreich (Le Castellet)
  • 04. Juli – Österreich (Spielberg)
  • 18. Juli – Großbritannien (Silverstone)
  • 01. August – Ungarn (Budapest)
  • 29. August – Belgien (Spa)
  • 05. September – Niederlande (Zandvoort)
  • 12. September – Italien (Monza)
  • 26. September – Russland (Sotschi)
  • 03. Oktober – Singapur
  • 10. Oktober – Japan (Suzuka)
  • 24. Oktober – USA (Austin)
  • 31. Oktober – Mexiko (Mexiko-Stadt)
  • 07. November – Brasilien (Sao Paulo)
  • 21. November – Australien (Melbourne)
  • 05. Dezember – Saudi Arabien (Dschidda)
  • 12. Dezember – Abu Dhabi

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Gary Anderson, früherer Auto-Designer vom F1-Team Jordan (heute: Aston Martin), hält überhaupt nichts von dem neuen Konzept.

„Es gibt Situationen im Leben, da denkt man, dass die Welt verrückt geworden ist. Und dann hat jemand diese Idee für Sprintrennen, und deine schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich“, schreibt er in einer Kolumne bei „The Race“.

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Formel-1-Sprintrennen: Diese Probleme sieht Anderson

Der Formel 1-Insider sieht folgende Probleme: Er glaubt, dass sich das Ergebnis im Vergleich zum Qualifying nur wenig verändern wird. Die Piloten werden kaum ein Risiko eingehen, weil ein Fehler große Folgen für das Haupt-Rennen am Sonntag hätte. Anderson spricht von einer „Prozession“, also ein gemütliches Schaulaufen ohne viel Action.

Zudem würde die Weltmeisterschaft durch die zusätzlichen Punkte am Samstag noch schneller entschieden. Damit hätte man das Gegenteil erreicht.

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Anderson kritisiert darüber hinaus, dass technische Regeln noch nicht genau geklärt sind. Was passiert bei einem Unfall, wenn Ersatzteile gebraucht werden? „Dieser gesamte Plan muss noch sortiert werden, bevor es eine brauchbare Lösung darstellt“, meint Anderson bei „The Race“.

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