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Formel 1: Der Druck steigt! Für Ricciardo geht es jetzt schon um alles

Vor seinem Heim-GP in der Formel 1 steht Daniel Ricciardo gewaltig unter Druck. Der 34-Jährige kämpft um seine Zukunft.

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Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2024

Auch in der Formel-1-Saison 2024 gehen wieder 20 Piloten an den Start. Wir stellen dir in diesem Video alle Fahrer vor.

Für viele Fahrer ist 2024 in der Formel 1 ein entscheidendes Jahr, über die Hälfte der Piloten hat noch keinen Vertrag für die kommende Saison. So geht es auch Daniel Ricciardo. Der Australier fährt 2024 um seine Zukunft in der Königsklasse.

Nach zwei enttäuschenden Rennen steht Daniel Ricciardo schon gehörig unter Druck. Dem Publikumsliebling droht ein endgültiges Aus in der Formel 1. Er muss sich steigern, denn sein Nachfolger steht schon bereit.

Formel 1: Ricciardo hinkt Erwartungen hinterher

Ziemlich überraschend feierte Daniel Ricciardo in der vergangenen Saison ein Blitz-Comeback. Nur ein halbes Jahr nach seinem Aus bei McLaren saß er wieder im Cockpit. Der 34-Jährige ersetzte Nyck de Vries bei AlphaTauri (heute: Racing Bulls) und erhielt anschließend einen Einjahresvertrag.

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Bei den Racing Bulls bekommt Ricciardo im Spätherbst seiner Karriere, noch einmal die Chance, sich zu beweisen. Seit seinem Abgang von Red Bull 2018 läuft es für den Australier nämlich überhaupt nicht mehr. Auf zwei durchwachsene Jahre bei Renault folgten zwei Horror-Jahre bei McLaren.

2024 soll es nun endlich wieder bergauf gehen, doch Ricciardo hat bislang arg zu kämpfen. In Bahrain landete er im Qualifying auf Platz 14, im Rennen auf den 13. Platz. In Saudi-Arabien holte er nach Platz 14 im Qualifying nur Rang 16 im Rennen. Es läuft noch überhaupt nicht rund – und das könnte schnell zu einem Problem werden.

Ricciardo früh unter Druck, Lawson lauert

Red-Bull-Chefberater Dr. Helmut Marko erhöhte bereits öffentlich den Druck auf Ricciardo, sagte nach dem Großen Preis von Saudi-Arabien: „Ricciardo muss sich jetzt bald einmal etwas einfallen lassen.“ Bei Red Bull ist man nicht geduldig mit seinen Fahrern. Er muss also bald liefern, sonst ist das Cockpit weg.

Liam Lawson scharrt schon mit den Hufen. Der Neuseeländer ersetzte Ricciardo vergangene Saison, als der mit einer Handverletzung ausfiel. Dabei überzeugte der Red-Bull-Junior auf ganzer Linie. Schon im Oktober sagte Dr. Marko: „Spätestens 2025 sitzt er ohnehin fix in einem Formel-1-Auto.“ 2025 geht also ein Cockpit an Lawson, um den zweiten Sitz streiten sich Yuki Tsunoda und Ricciardo. Bislang hat der Japaner die Nase vorn.


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Welche Rolle Horner spielt

Was für Ricciardo nun auch noch erschwerend hinzukommt: Sein großer Fürsprecher, Red-Bull-Teamchef Christian Horner, steht auf wackligen Beinen (hier mehr dazu!). Muss Horner nach dem Skandal wirklich noch gehen, sieht es auf für Ricciardo schlechter aus. Schließlich war es der Brite, der ihn zurück ins Team holte.

Bei seinem Heim-GP am Sonntag (24. März) in Melbourne hat Ricciardo nun die nächste Chance zu beweisen, dass er es immer noch draufhat. Schafft er in den kommenden Wochen nicht die Wende, könnte Ricciardos Formel-1-Karriere früher enden, als bisher vielleicht gedacht.