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Formel 1: Wildert Audi bei den anderen Teams? Teamchef macht deutliche Ansage

Audi ist noch gar nicht offiziell in der Formel 1 an Board, da ziehen bereits dunkle Wolken am Horizont auf. Erst 2026 steigt die Volkswagen-Tochter als Motorenlieferant in der Motorsport-Königsklasse ein. Dennoch wird Audi auch schon im Vorfeld an den Motoren tüfteln und Personal brauchen. Finden sie dieses bei der zukünftigen Konkurrenz aus der Formel […]

Formel 1 Audi
u00a9 IMAGO / eu-images

Audi ist noch gar nicht offiziell in der Formel 1 an Board, da ziehen bereits dunkle Wolken am Horizont auf. Erst 2026 steigt die Volkswagen-Tochter als Motorenlieferant in der Motorsport-Königsklasse ein.

Dennoch wird Audi auch schon im Vorfeld an den Motoren tüfteln und Personal brauchen. Finden sie dieses bei der zukünftigen Konkurrenz aus der Formel 1? Mercedes-Boss Toto Wolff macht jetzt eine klare Ansage.

Formel 1: Wolff prophezeit Mitarbeiter-Wechsel

Der Teamchef ist davon überzeugt, dass irgendwann die Situation kommen wird, dass er Mitarbeiter an den neuen Konkurrenten verliert. „Wir haben noch niemanden an Audi verloren, aber es wird Situationen geben, in denen einige der Mercedes- oder Ex-Mercedes-Leute zu Audi gehen werden. Daran besteht kein Zweifel“, so Wolff.


Die restlichen Rennen der Formel 1:

  • 02. Oktober Singapur-GP
  • 09. Oktober Japan-GP (Suzuka)
  • 23. Oktober USA-GP (Austin)
  • 30. Oktober Mexiko-GP (Mexiko City)
  • 13. November Brasilien-GP (Interlagos)
  • 20. November Abu Dhabi-GP

Doch das sieht er keineswegs als bedrohlich an. „Dies ist ein offener Markt, und zwischen den Teams gibt es diese Bewegungen“, erklärt Wolff. Auch die Silberpfeile würden dieses Spiel spielen. „Wir haben auch diese Bewegungen zu uns, obwohl wir dafür nicht jedes Mal eine Pressemitteilung herausgeben, wenn das passiert. Also ist das völlig normal.“

Wie konkurrenzfähig wird Audi?

Durch die neuen Regularien, die in vier Jahren greifen, starten alle Motorenhersteller von Anfang an. Die aktuellen Motorenhersteller der Formel 1 sind Mercedes, Red Bull, Ferrari und Alpine. Neben Audi halten sich auch weiterhin die Spekulationen um einen Einstieg von Porsche.

Toto Wolff Formel 1
Toto Wolff ist für klare Worte bekannt. Foto: IMAGO / Marco Canoniero

Der Autohersteller stand kurz vor einem Deal mit Red Bull, doch am Ende konnte man sich nicht einigen. Ob bis 2026 noch weitere Motorhersteller oder neue Teams an den Start gehen, bleibt abzuwarten.

Wolff zittert vor Red Bull

Während Audi dem Österreicher Wolff keine schlaflosen Nächte beschert, sieht die Situation rund um Konkurrent Red Bull ganz anders aus. In jüngerer Vergangenheit verlor man einige Angestellte aus der Motorenabteilung an den Brauserennstall.


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„Ich denke, dass die größte Konkurrenz Red Bull ist und war, weil sie gleich um die Ecke sind“, so Wolff. Mercedes sitzt bekanntermaßen in Brackley während Red Bull in Milton Keynes verweilt. Der Kampf um Mitarbeiter – er wird in Zukunft noch spannender in der Formel 1.