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Formel 1: Günther Steiner schießt scharf – Ex-Schumi-Boss will Mega-Deal verhindern

In der Formel 1 interessiert aktuell nur ein Thema. Günther Steiner, der ehemalige Boss von Mick Schumacher, hat dazu eine klare Meinung.

Günther Steiner macht in der Formel 1 eine klare Ansage.
© IMAGO/HochZwei

Formel 1: Das sind die neuen Boliden für 2023

In der Formel-1-Saison 2023 gehen die Fahrer mit neuen Autos an den Start. Wir zeigen Dir die neuen Boliden.

Diese Frage raubt den Teams der Formel 1 den Schlaf. Kommt ein elfter Rennstall oder bleibt alles beim Alten? Andretti Autosport würde nur zu gerne das Fahrerfeld um zwei weitere Autos erweitern.

Ihre Abneigung gegen dieses Vorhaben tragen einige Teambosse der Formel 1 offen zur Schau – auch wenn die FIA den Eintritt von Andretti bereits bewilligt hat (hier mehr dazu erfahren). Zu den Gegnern gehört auch Günther Steiner. Der Haas-Boss spricht Klartext.

Formel 1 wehrt sich weiter

Vier Bewerber waren dem Aufruf des Automobil-Weltverbands gefolgt und hatten sich auf einen Platz in der Motorsport Königsklasse beworben. Nach zwei Bewerbungsphasen blieb nur noch Andretti übrig, der nun die F1-Oberen und die Teams von sich überzeugen muss.


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Dass das alles andere als leicht ist, ist kein Geheimnis. Die etablierten Platzhirsche um Ferrari, Mercedes und Red Bull fürchten vor allem um ihre Einnahmen. Denn plötzlich würden diese durch elf geteilt.

Steiner mit klarer Kante

Gravierender dürfte dieser Verlust aber vor allem für kleine Teams wie Haas sein, da sie jede Einnahmequelle in der Formel 1 brauchen. Kein Wunder also, dass Günther Steiner weiterhin Stimmung gegen das Andretti-Projekt macht.

Dazu holt er weit aus. „Ich würde gerne auf das Jahr 2020 zurückblicken und mich daran erinnern, als die Pandemie zuschlug und vier Teams sich fragten: Sind wir nächstes Jahr noch da oder nicht?“, zitiert ihn das Portal „formu1a.uno“.


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Zu diesen Teams gehörte sicherlich auch Haas. „Wir haben alle gekämpft und versucht, am Leben zu bleiben“, erinnert Steiner. Zahlreiche Teambesitzer hätten viel Geld in die Hand genommen, „um zu überleben und die Formel 1 zu dem zu machen, was sie heute ist.“

Formel 1 fürchtet Verwässerung

Das habe seinen Wert, sagt Steiner. Und: „Ich denke, die meisten Teams fragen sich: Warum sollten wir das, was wir haben, verwässern?“ Wann eine Entscheidung für oder gegen Andretti fällt, bleibt abzuwarten.