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Formel 1: Kompletter Ausverkauf? Krisen-Rennstall steht vor ungemütlichen Wochen

Bei einem Rennstall der Formel 1 läuft es überhaupt nicht. Das Team steckt in einer tiefen Krise. Schon bald könnte das Konsequenzen haben.

Formel 1: Chaos bei Alpine.
© IMAGO/PanoramiC

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2024

Auch in der Formel-1-Saison 2024 gehen wieder 20 Piloten an den Start. Wir stellen dir in diesem Video alle Fahrer vor.

Bei keinem Rennstall läuft es so schlimm, wie bei Alpine. Eigentlich wollten die Franzosen in der Formel 1 langsam um Siege kämpfen. Stattdessen ist man nach vier Rennen letzter in der Konstrukteursmeisterschaft ohne den Hauch einer Chance auf Punkte.

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Es brennt an allen Ecken und Enden. Das machte auch der Abgang zweier hochrangiger Mitarbeiter rund um den Saisonstart in der Formel 1 deutlich (hier die Hintergründe lesen). Droht dem Team nun sogar der totale Ausverkauf?

Formel 1: Ungeklärte Fahrerfrage

Zunächst stehen Pierre Gasly und Esteban Ocon im Fokus. Das Fahrer-Duo wirkt zunehmend frustriert und dürfte insgeheim schon über die Zukunft nachdenken. Wie bei vielen anderen Piloten auch laufen die Verträge von Gasly und Ocon am Ende des Jahres aus. Auf dem wilden Fahrermarkt will jeder beim für ihn besten Team unterkommen. Und davon ist Alpine meilenweit weg. Sollten die beiden wechseln wollen, wäre das kein Wunder.

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Teamchef Bruno Famin blockt ab. Wenn man ihn reden hört, könnte man meinen, die Lage sei nicht so schlimm. „Wir haben ein Projekt, bei dem wir sie nicht überzeugen müssen zu bleiben“, erklärt er in einem Interview auf der offiziellen Formel-1-Website.

Alle Seiten seien über die Zusammenarbeit glücklich. Er stehe sowohl mit Ocon als auch Gasly in regelmäßigem Austausch. Und: „Wir haben gute Voraussetzungen für 2026“, so Famin. Als Hersteller von Auto und Motor könne man alles optimieren.

Klare Ansage: Kein Verkauf!

In diesem Zuge weist er auch Gerüchte eines totalen Ausverkaufs zurück, bei dem sogar ein neuer Teambesitzer gefunden werden könnte. „Wir haben die volle Unterstützung des Managements“, berichtet Famin. „Das Team steht absolut nicht zum Verkauf.“ Man werde weiter daran arbeiten, die eigenen Ziele zu erreichen.


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Dafür war eigentlich ein Platz in den Top 5, lieber aber den Top 4 vorgesehen. Doch der Abstand auch Aston Martin und Mercedes beträgt bereits 33 beziehungsweise 34 Punkte. Ob man das noch aufholen kann?

Formel 1: Wochen der Entscheidung

Ganz entscheidend werden die kommenden Wochen und die Performance ab dem China-GP. Sollte die Formkurve dann nicht rapide nach oben gehen, könnte die heile Welt-Ansicht von Famin bröckeln. Denn eins ist klar: Alpine scheut sich nicht, Personal rauszuschmeißen, wenn es nicht läuft. Da muss man nur mal Otmar Szafnauer fragen.