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WM 2022: Stadt zieht drastische Konsequenzen – heftige Folgen für Fans

Die WM 2022 in Katar wirft ihre Schatten voraus, die Vergabe an den Wüstenstaat steht immer noch heftig in der Kritik.Aus Protest gegen die WM 2022 werden immer mehr Konsequenzen gezogen. Jetzt hat die Stadt Paris eine Entscheidung getroffen, die sich auf zahlreiche Fußball-Fans auswirken wird.WM 2022: Kein Public-Viewing in der französischen HauptstadtParis wird bei […]

© IMAGO / Sven Simon

Das sind alle bisherigen Fußball-Weltmeister

Das sind alle bisherigen Fußball-Weltmeister

Die WM 2022 in Katar wirft ihre Schatten voraus, die Vergabe an den Wüstenstaat steht immer noch heftig in der Kritik.

Aus Protest gegen die WM 2022 werden immer mehr Konsequenzen gezogen. Jetzt hat die Stadt Paris eine Entscheidung getroffen, die sich auf zahlreiche Fußball-Fans auswirken wird.

WM 2022: Kein Public-Viewing in der französischen Hauptstadt

Paris wird bei der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Katar keine Spiele auf Großleinwänden oder auf großen öffentlichen Plätzen zeigen.

Der für den Sport zuständige stellvertretende Bürgermeister Pierre Rabadan nannte im Gespräch mit der französischen Nachrichtenagentur AFP vor allem „die Bedingungen, unter denen diese Weltmeisterschaft organisiert wurde, sowohl in Bezug auf die Umwelt, als auch auf den sozialen Aspekt“ als einen der Gründe.


WM 2022 in Katar – der Zeitplan

  • 20.11.: Eröffnungsspiel Katar – Ecuador
  • 20.11. – 02.12.: Gruppenphase
  • 03.12. – 06.12.: Achtelfinale
  • 09.12. – 10.12.: Viertelfinale
  • 13.12. – 14.12.: Halbfinale
  • 17.12.: Spiel um Platz drei
  • 18.12.: Finale

Auch weitere französische Städte, wie beispielsweise Marseille, positionierten sich klar gegen die WM im Wüstenstaat und kündigten an, kein Public Viewing zu veranstalten. Marseilles Bürgermeister Benoit Payan prangerte die WM als „menschliche und ökologische Katastrophe“ an.

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Ob sich Städte in Deutschland und anderen Ländern anschließen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.


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Die WM-Endrunde in Katar (20. November bis 18. Dezember) steht weltweit in der Kritik. Laut einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen starben im Jahr 2020 in Katar 50 Arbeitsmigranten, 500 weitere wurden schwer verletzt. (fs mit sid)