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FC Schalke 04: Itakura, Churlinov – Knäbel haut nach schmerzhaften Abgängen auf den Tisch

FC Schalke 04 zurück in der Bundesliga: Das war die wilde Aufstiegssaison

Nach der Bundesliga-Saison 2020/2021 musste der FC Schalke den bitteren Gang in die zweite Liga antreten. Für die Knappen war es der insgesamt vierte Abstieg der Vereinsgeschichte. Es gelang jedoch in der Saison darauf als Meister der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Diese Namen verursachen bei den Fans des FC Schalke 04 noch immer große Trauer. Ko Itakura und Darko Churlinov waren zwei der großen Aufstiegshelden der Königsblauen. Dennoch konnte der Klub sie beide nicht halten.

Es ist kein Geheimnis, dass der FC Schalke 04 durch seine finanzielle Lage auf dem Transfermarkt sehr beschränkt ist. In einem neuen Talkformat sprechen Sport-Vorstand Peter Knäbel und Finanz-Vorständin Christina Rühl-Hamers jetzt Klartext.

FC Schalke 04: Abgänge waren alternativlos

Vierzehn neue Spieler plus drei gehaltene Leihspieler wirbelten den Kader von S04 im Sommer gehörig durcheinander. Vielfach setzte Schalke auf Leihen und ablösefreie Transfers. Tief in die Tasche griff man für Thomas Ouwejan oder Rodrigo Zalazar.

Weil man aber erst spät Geld durch Verkäufe von Malick Thiaw oder Ozan Kabak generierte, waren die angesprochenen Itakura und Churlinov schon nicht mehr auf dem Markt. Dabei hätte man sie gerne weiter in Gelsenkirchen gesehen, stellt Knäbel im S04-Format „Tacheles“ jetzt klar.

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„Diese Transfers hätten uns gebunden“

Ohne die Einnahmen sei das Vorhaben aber alternativlos gewesen. „Wir hatten immer einen gemeinsamen Plan“, erklärt Knäbel mit Blick auf die Zusammenarbeit zwischen seinem Ressort und der Finanzabteilung.

„Diese Transfers hätten uns gebunden bei den Entscheidungen, die wir noch zu treffen hatten“, verrät er. Sprich Schalke hätte diverse andere, nötige Transfers nicht tätigen können, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein.

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FC Schalke 04: Rühl-Hamers spricht über Veto

Augenscheinlich hat beim FC Schalke 04 dieser Tage die Finanzabteilung das letzte Wort. Rühl-Hamers erklärt zwar, dass sie durch frühzeitige Absprachen zwischen allen Bereichen kein Veto-Recht brauche.

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Jedoch macht sie deutlich: Man könne sicher sein, „dass mein Team und ich an der richtigen Stelle sagen, wenn aus unserer Sicht etwas nicht geht.“ Nach vielen harten Jahren steht bei den Knappen die wirtschaftliche Vernunft wieder über allem. (mh)