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Katar: „Mund-zu-Geste“ des DFB-Teams – jetzt kommen brisante Details raus

Bei der WM in Katar sorgte das DFB-Team mit der „Mund-zu-Geste“ für Aufsehen. Jetzt kommen brisante Details ans Licht.

© IMAGO / PA Images/ Panoramic International

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Bundestrainer Hansi Flick hat seinen Kader für die WM in Katar bekanntgegeben. Wir verraten dir, welche Spieler für Deutschland antreten.

Es war wohl die Szene bei dieser WM 2022 in Katar: die „Mund-zu-Geste“ des DFB-Teams vor Anpfiff zum Gruppenauftakt gegen Japan (1:2). Geschlossen zeigte sich die Mannschaft mit dem Protest beim Gruppenfoto.

Aber anscheinend hatte nicht jeder DFB-Star Lust auf die Aktion. Aus einem „ARD“-Bericht gibt es jetzt brisante Details.

Katar: „Mund-zu-Geste“ des DFB-Teams

Es war keine Kapitänsbinde, es waren keine bunten Farben, mit denen die DFB-Stars gegen Japan auf sich aufmerksam machten. Die angekündigte Botschaft ereignete sich beim Mannschaftsfoto nach den Hymnen. Die Spieler hielten sich mit der Hand den Mund zu und wollten damit wohl ein Zeichen der Kritik an die Fifa schicken, die die „OneLove“-Binde verboten hatte.

Allerdings hatte wohl ein Großteil der Mannschaft gar keine Lust auf diese Geste, das berichtet die „ARD“. So sollen lediglich Kapitän Manuel Neuer und Leon Goretzka sich für die Aktion ausgesprochen haben.

Die restlichen Profis wehrten sich und wollten gar nichts unternehmen. Demnach habe man sich auf den Mund-zu-Protest als kleinsten, gemeinsamen Nenner geeinigt. Die beiden Bayern-Stars waren die treibenden Kräfte bei den Diskussionen und schlugen unterschiedliche Gesten vor.

DFB-Team: Viele Spieler lehnten Aktion ab

Schließlich wurde die Mund-zu-Geste beschlossen, die dann alle Spieler aus der Mannschaft akzeptierten. Wenn es nach dem ehemaligen Nationalspieler Thomas Hitzlsperger geht, könnte der Protest einen Einfluss auf das schwache Abschneiden an der WM gehabt haben.

One Love Binde
Mit einer Aktion bei der WM in Katar waren wohl nicht alle DFB-Stars einverstanden. Foto: IMAGO / PA Images/ Panoramic International

„Ich bin der Meinung, die Spieler haben sich am Ende zu sehr damit beschäftigen müssen und es war nicht förderlich. Aber man muss auch sagen, kein Spieler hat es bisher als Alibi genutzt und das fand ich sehr, sehr gut“, wird der 40-Jährige zitiert.

Und der ARD-Experte weiter: „Wir – und ich beziehe mich da natürlich mit ein – oder auch der Verband können natürlich nicht von der Mannschaft fordern, dass sie das jetzt machen muss. Es wird nicht mehr funktionieren. Wir sind dafür richtig auf die Fresse geflogen.“


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Nach dieser Aktion werden sich die Profis in Zukunft wohl zweimal überlegen, ein Zeichen zu setzen…