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DFB-Beben! Hansi Flick gefeuert – ER übernimmt die Nationalmannschaft

Beben beim DFB! Nach dem Japan-Debakel wurde Hansi Flick als Bundestrainer entlassen. Das verkündete der Fußballverband am Sonntag.

© IMAGO/Kirchner-Media

Das war Deutschlands WM-Triumph 2014

Bei der WM 2014 in Brasilien gewann die deutsche Nationalmannschaft ihren vierten Weltmeistertitel. Wir zeigen dir den Weg zu diesem grandiosen Triumph.

Jetzt geht alles ganz schnell! Einen Tag nach dem Debakel gegen Japan (1:4) hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Bundestrainer Hansi Flick entlassen.

Es ist der negative Höhepunkt nach einer beispiellosen Pleiten-Serie, die die deutsche Nationalmannschaft in diesem Jahr hinlegte. Hansi Flick, der sich nach dem Spiel noch „den richtigen Trainer“ nannte, ist einen Tag später entlassen.

DFB feuert Hansi Flick

„Die Gremien waren sich einig, dass die A-Nationalmannschaft der Männer nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen einen neuen Impuls benötigt“, erklärt Präsident Bernd Neuendorf. „Wir brauchen mit Blick auf die Europameisterschaft im eigenen Land eine Aufbruchstimmung und Zuversicht. Für mich persönlich ist es eine der schwierigsten Entscheidungen in meiner bisherigen Amtszeit. Denn ich schätze Hansi Flick und seine Co-Trainer als Fußballexperten und Menschen. Der sportliche Erfolg hat für den DFB aber oberste Priorität. Daher war die Entscheidung unumgänglich.“

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Hansi Flick ist weg, auch seine Assistenten Marcus Sorg und Danny Röhl müssen gehen. Es ist der Tiefpunkt für Fußball-Deutschland, neun Monate vor der Euro im eigenen Land. Für das Spiel Deutschland – Frankreich am Dienstag (21 Uhr) übernimmt Sportdirektor Rudi Völler, wird interimsweise Bundestrainer gemeinsam mit Hannes Wolf und Sandro Wagner. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. Fest steht aber: Die Interims-Lösung ist eine einmalige Sache.


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„Hansi Flick hat sich aufgerieben in den zurückliegenden Monaten, er hat gemeinsam mit seinem Trainerteam alles gegeben, um nach dem Ausscheiden bei der WM in Katar die Wende zum Positiven zu schaffen“, sagt Völler. „Leider müssen wir heute feststellen, dass es nicht gelungen ist. Das Japan-Spiel hat uns klar gezeigt, dass wir in dieser Konstellation nicht mehr weiterkommen.“