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Leverkusen – Dortmund: Fans verstehen die Welt nicht mehr – Terzic sorgt für Diskussion

Leverkusen und Dortmund trennen sich Unentschieden. Mit dem Punkt kann der BVB glücklich sein. Auch weil der Trainer rätselhafte Signale sendete.

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Das sind die Rekordspieler des BVB

Der BVB hat in seiner langen Vereinsgeschichte zahlreiche Erfolge gefeiert. Einige Spieler sind bei den Dortmundern zu Vereinslegenden geworden. Wir zeigen dir die Rekordspieler des BVB.

90 Minuten Krampf und Bangen – so könnte man die Partie zwischen Leverkusen und Dortmund aus Sicht der Gäste beschreiben. Nach einer frühen Führung ließ sich der BVB über das gesamte Spiel hinten reindrücken. Entlastung? Fehlanzeige.

Es ist die neue schwarz-gelbe Realität. Dortmund spielt wie gegen Leverkusen immer öfter immer glanzloser – besonders gegen Spitzenteams. Dabei hätte Edin Terzic im Spiel durchaus auch Akzente in die andere Richtung setzen können.

Leverkusen – Dortmund: Traumstart verpufft

Die Begegnung ging für den BVB so gut los. Nach nur fünf Minuten und einer feinen Kombination führte Dortmund plötzlich gegen den Tabellenführer. Der Rückenwind vom Mailand-Sieg schien die Spieler zu tragen. Für lange Zeit sollte es jedoch die letzte gefährliche Aktion bleiben.


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Leverkusen begann, die Borussia nahezu bis zur Halbzeit hinten reinzudrängen. Nach vorne lief für Dortmund auch wegen zahlreicher Fehlpässe gar nichts. Einzig eine Abseitsposition verhinderte den Ausgleich vor dem Pausenpfiff (hier mehr dazu erfahren).

Das passierte dann erst in der zweiten Halbzeit, nachdem Bayer weiterhin klar tonangebend war. Victor Boniface verwertete einen Querpass von Patrick Schick zum Ausgleich. Damit endete Leverkusen – Dortmund 1:1.

Wechsel sorgen für Unverständnis

Der erneut behäbige Auftritt gegen eine Spitzenmannschaft war allerdings nicht das einzige Problem, welches die BVB-Fans mit dem Gastspiel bei der Werkself hatten. Sie irritierte vielmehr, dass Trainer Edin Terzic von der Bank kaum Impulse setzte, um irgendwie für Entlastung zu sorgen.

Karim Adeyemi brachte er positionsgetreu für Jamie Bynoe-Gittens. Antonios Papadopoulos kam für den angeschlagenen Schlotterbeck. Einziger weiterer Wechsel: Thomas Meunier für Marco Reus. Damit machte Terzic deutlich, dass er lieber den Punkt ermauern wollte, statt nochmal nach vorne gefährlich zu werden.


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Eine Tatsache, die die Fans nur widerwillig aufnahmen. „Die Terzic-Wechsel und -Handlungen, schon schwach“, kommentierte ein Anhänger. „Warum Terzic Moukoko, Reyna und Malen wieder nicht bringt, ist rätselhaft“, meinte ein anderer. Und so konnte Dortmund gegen Leverkusen am Ende mit einem Punkt glücklich sein – mehr hatte die Leistung nicht hergegeben.