Dortmund

BVB: Trotz klarem Sieg – DAS muss Dortmund dringend abstellen, wenn es in die Champions League gehen soll

Trotz des 4:1-Siegs stimmte beim BVB nicht alles.
Trotz des 4:1-Siegs stimmte beim BVB nicht alles.
Foto: imago images/Poolfoto

Dortmund. Borussia Dortmund feierte gegen Bremen einen wichtigen Sieg. Mit dem 4:1-Erfolg rückt der BVB Eintracht Frankfurt und VfL Wolfsburg wieder auf die Pelle.

Doch obwohl der BVB überzeugend auftrat, waren nicht alle Spieler völlig zufrieden. Innenverteidiger Manuel Akanji hatte einen dringenden Appell an seine Mitspieler.

BVB: Akanji bemängelt Defensivverhalten

Wer am Sonntag auf das Endergebnis blickte, der vermutete kaum, dass Borussia Dortmund mit Werder Bremen zu kämpfen hatte. Doch der Eindruck täuschte. Dortmund geriet früh in der Begegnung in Rückstand und hatte Mitte der zweiten Hälfte Glück, dass Werder nicht zum Anschluss traf.

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Borussia Dortmund – Werder Bremen 4:1 (3:1)

Tore: 0:1 Rashica (14.), 1:1 Reyna (29.), 2:1 Haaland (34./FE), 3:1 Haaland (38.), 4:1 Hummels (87.)

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Eine Tatsache, die auch Akanji störte. Zwar zeigte sich der Schweizer nach dem Spiel glücklich, dass man die drei Punkte geholt hatte, aber er dachte auch an die kommenden Spiele. „Wir kassieren immer noch zu viele Gegentore“, monierte er.

„Das sind individuelle Fehler, manchmal stellen wir uns auch als Mannschaft dumm an“, erklärte er weiter. So auch bei Führungstreffer der Bremer, als Milos Rashica mit einem langen Ball bedient wurde.

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Dortmund spielte auf Abseits, doch Mateu Morey rückte nicht schnell genug raus. So entwischte Rashica Mats Hummels und konnte einnetzen. „Beim Gegentor hat die Abstimmung bei Mateu Morey und mir nicht ganz gestimmt. Das müssen wir analysieren und besser machen“, so Akanji.

BVB mit Glück in Halbzeit zwei

In der zweiten Hälfte war es dann Akanji, der sich glücklich schätzen konnte, dass Bremen sich insgesamt zu ineffektiv präsentierte. Nach einem Fehlpass des 25-Jährigen kam Josh Sargent frei zum Abschluss. Hitz parierte.

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Auf den BVB wartet nun eine englische Woche mit einem Heimspiel gegen Union Berlin und dem Spitzenspiel in Wolfsburg. Um das Rennen um die Champions League spannend zu machen, darf sich Dortmund keine Patzer mehr erlauben – und schon gar keine einfachen Gegentore. (mh)