Borussia Dortmund: Eberl deutet an – SO wäre Rose niemals beim BVB gelandet

Marco Rose: Das ist die Karriere des neuen BVB-Trainers

Marco Rose: Das ist die Karriere des neuen BVB-Trainers

Erfolgscoach Marco Rose und Borussia Dortmund sind sich einig. Der 44-Jährige wird Cheftrainer des BVB. Doch wie gelang ihm der Weg zum Profi-Trainer? Wir stellen euch seine Karriere vor.

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Wäre ohne Corona alles anders gekommen? Als Marco Rose im Februar seinen Wechsel zu Borussia Dortmund verkündete, fühlte sich das für Borussia Mönchengladbach wie ein Schlag ins Gesicht an. Besonders die Fans fühlten sich vom 45-Jährigen verraten.

Noch heute bedauert Gladbach-Sportdirektor Max Eberl den Verlust. Er glaubt, dass der Abgang zu Borussia Dortmund ohne Geisterspiele womöglich niemals passiert wäre.

Borussia Dortmund: Wäre Rose mit Fans noch in Gladbach?

Die Bundesliga kehrt zu Geisterspielen zurück. Zum Start in die Rückrunde werden die Stadien leer bleiben. Ähnlich wie zu Beginn dieses Jahres werden auf dem Platz dann nur die lautstarken Anweisungen der Trainer und die Rufe der Spieler auf dem Platz zu hören sein.

Bei den Gladbachern weckt das böse Erinnerungen. Anfang des Jahres verloren sie während der Geisterspiele nicht nur ihren Trainer, sondern erlebten anschließend einen bösen Absturz. Die Fohlen verpassten das europäische Geschäft.

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Sportdirektor Eberl ist sich sicher, dass das mit Zuschauern im Borussia-Park nicht passiert wäre – und Rose auch heute noch an der Seitenlinie stehen würde. „Ich kann mir gut vorstellen, dass unsere Fans es geschafft hätten, Marco Rose zum Bleiben zu bewegen“, erklärt Eberl auf der Vereins-Homepage.

„Er hat den Klub anderthalb Jahre komplett kennengelernt, aber diese Kraft, die der volle Borussia-Park hätte ausstrahlen können, hätte diesen emotionalen Menschen vielleicht überzeugt“, lautet seine Prognose.

Borussia Dortmund: Eberl erklärt Verkündung von Roses Wechsel

Stattdessen zog der BVB im Frühjahr Roses Ausstiegsklausel. Über den brisanten Zeitpunkt der Verkündung wurde viel diskutiert. Wenige Wochen später trafen Dortmund und Gladbach im Pokal aufeinander.

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„Wir haben es am Tag danach sofort öffentlich gemacht, wofür wir stark kritisiert wurden“, berichtet Eberl über die Entscheidung. Für ihn sei das jedoch alternativlos gewesen. „Die Entscheidung hat uns nicht gefallen, aber wir wollten sie bekannt geben, damit Klarheit herrscht.“ (mh)