Borussia Dortmund: Nach Haaland-Theater – Edin Terzic mit klarem Statement

Edin Terzic äußert sich zum Berater-Theater um Erling Haaland.
Edin Terzic äußert sich zum Berater-Theater um Erling Haaland.
Foto: IMAGO / Poolfoto

Der Vorfall ließ ganz Borussia Dortmund aufhorchen: Erling Haalands Berater Mino Raiola und Vater Alfie Haaland sprachen in der vergangenen Woche bei europäischen Topklubs vor und trieben den BVB-Bossen Sorgenfalten auf die Stirn.

Vor dem Champions-League-Kracher zwischen Borussia Dortmund und Manchester City äußert sich jetzt auch Trainer Edin Terzic zu dem Berater-Theater.

Borussia Dortmund: Terzic äußert sich zu Berater-Theater

Vor dem wichtigen BVB-Spiel gegen Eintracht Frankfurt waren Raiola und Haaland senior in Barcelona gesichtet worden. Die Gerüchteküche brodelte sofort. Edin Terzic reagierte jetzt gelassen auf die Berichte.

+++ Diese Guardiola-Aussage sorgt für hochgezogene Augenbrauen +++

„Ich habe keinen Einfluss auf sie. Ich kann sie nicht davon abhalten zu reisen, das ist ihre Sache“, so der BVB-Trainer. Er könne in seiner Funktion ausschließlich sportlich auf Erling Haaland selbst einwirken. Dabei habe er nach wie vor den Eindruck, dass sich beide Seiten, also der Stürmerstar und der BVB, mit der aktuellen Situation wohlfühlen.

Auch die BVB-Bosse Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc hatten sich zu dem Berater-Vorfall, der vor dem Topspiel zu einem ziemlich ungünstigen Zeitpunkt bekannt geworden war, geäußert - und sich ebenso diplomatisch gezeigt.

Statt einer Strafe oder öffentlichem Ärger unterbreitete die Vereinsseite den Haaland-Unterhändlern ein Gesprächsangebot (hier mehr>>>).

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Während sich Fans und Medien aber noch immer auf das Haaland-Theater konzentrieren, will sich Terzic lieber auf das schwierige Duell in der Champions League konzentrieren. Gegen die von vielen als „derzeit beste Mannschaft der Welt“ gepriesene Team von Pep Guardiola müsse der BVB sich vor allem auch auf herausfordernde Phasen mit wenig Ballbesitz einstellen.

Mit viel Einsatzbereitschaft und dem Wunsch nach Wiedergutmachung der Frankfurt-Pleite sei aber auch gegen die „Sky Blues“ etwas möglich.
(the)