Borussia Dortmund: BVB-Eigengewächs weiter außenvor – ist das Ende im Sommer unausweichlich?

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Einige Spieler reiften bei Borussia Dortmund zu Top-Stars. Wir zeigen dir, welche Juwele beim BVB zu Spitzenspielern wurden.

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Bei Borussia Dortmund muss sich ein Youngster allmählich ernsthafte Gedanken machen. Seit über zwei Jahren wartet er darauf bei den Profis anzukommen – bislang jedoch vergeblich.

Die Rede ist von Tobias Raschl. Auch zum Rückrundenauftakt gegen Eintracht Frankfurt war er bei Borussia Dortmund keine Option. Hat er beim BVB noch eine Zukunft?

Borussia Dortmund: Tobias Raschl auch gegen Eintracht Frankfurt außen vor

Die Karriere von Tobias Raschl bei Borussia Dortmund fing hoffnungsvoll an. 2019 wurde er als Kapitän der U19 des BVB Deutscher Meister. Im März 2019 folgte der Profivertrag, 2020 dann sogar das Debüt gegen Hoffenheim.

Seitdem wartet Raschl auf seinen nächsten Einsatz. Auch unter Trainer Marco Rose hat sich seine Situation bisher nicht verbessert.

In der U23 läuft der 21-jährige dagegen regelmäßig auf und gehört zu den festen Säulen. Mit der U23 konnte er sogar in der letzten Saison den Aufstieg in die 3. Liga feiern. Für Rose offensichtlich dennoch kein Grund, dem Youngster bei den Profis zum Einsatz kommen zu lassen. Anstatt in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt im Kader zu stehen, stand Raschl erneut für die U23 im Testspiel gegen Go Ahead Eagles (2:1) auf dem Platz.

Raschl-Zeit beim BVB schon abgelaufen?

Im Sommer 2022 läuft der Vertrag von Tobias Raschl beim BVB aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass er im schwarz-gelben-Trikot noch auf den großen Durchbruch hoffen kann, schwindet von Tag zu Tag.

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Raschl ist nicht der Einzige, der sich über den Umweg von der U23 den Sprung zu den Profis erhofft hat. Doch nur die wenigstens Spieler haben sich diesen Traum in den letzten zehn Jahren auch erfüllen können.

BVB-Eigengewächse wie Ansgar Knauff oder Felix Passlack sind da die Ausnahmen. Im Interview mit den „Ruhrnachrichten“ hielt sich der 21-Jährige im Oktober 2021 über einen möglichen Wechsel noch bedeckt und sagte: „Mein Ziel ist es, meinen Vertrag beim BVB normal zu erfüllen.“ Die Zukunft von Raschl hängt aber auch von den Transferbewegungen bis zum 31. Januar ab. Wird kein Platz im Mittelfeld frei, ist die Entscheidung wohl gefallen – gegen Raschl. (cg)