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Borussia Dortmund: Deutliche Ansage an BVB-Sorgenkind – „Das erwartet er auch von sich“

Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Einige Spieler reiften bei Borussia Dortmund zu Top-Stars. Wir zeigen dir, welche Juwele beim BVB zu Spitzenspielern wurden.

Noch hat man bei Borussia Dortmund nicht das gesehen, was man sich von Neuzugang Niklas Süle erhofft hat.

Der Verteidiger von Borussia Dortmund kommt aktuell nur zu Kurzeinsätzen. Der Grund: Süle wirkt noch nicht austrainiert und bekommt jetzt von Sportdirektor Sebastian Kehl eine deutliche Ansage.

Borussia Dortmund: Unglücklicher Start für Neuzugang

Der Saisonstart für Niklas Süle verlief unglücklich. In der ersten Pokalrunde bei 1860 München zog sich der BVB-Star einen Muskelfaserriss zu und fiel daraufhin für die ersten Bundesliga-Partien verletzungsbedingt aus. Dazu verlor er auch noch seinen Stammplatz an Mats Hummels. Seine Bundesliga-Premiere für Borussia Dortmund feierte Süle dann bei der 2:3-Pleite gegen Werder Bremen.

Nach einer guten Stunde wurde er für Hummels beim Spielstand von 2:0 eingewechselt und verschuldete in der Schlussphase mindestens den letzten Gegentreffer, bei dem er lethargisch wirkte. Dabei bekam er vor allem wegen seinem schlechten Fitnesszustand viel Kritik ab.

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl wurde im Fußballtalk „Sky90“ zum Neuzugang deutlich: „Ich glaube, dass er in diesem Punkt zulegen kann. Er wird sicher ein Stück fitter werden müssen. Das erwartet Süle aber auch von sich, er möchte nicht eingewechselt werden, sondern von Anfang an spielen.“

Borusisa Dortmund: Süles Fitnesszustand nicht gut

In den letzten Spielen wirkt Süle wenig spritzig. Wie „Bild“ berichtet, erreichte der DFB-Star in der vergangenen Saison einen Sprint-Topwert von 33,66 km/h – sein aktueller Bestwert liegt bei nur 31,84 km/h. Gleichzeitig nahm Kehl seinen Innenverteidiger aber auch in Schutz. „Niki kommt aus einer Verletzung und hatte aufgrund der Nationalmannschaft eine kurze Vorbereitungszeit.“

Mit der DFB-Elf absolvierte Süle im Juni zwei Partien in der Nations League gegen Italien und Ungarn. Gegen England pausierte der 26-Jährige. Aktuell kommt Süle gegen das Duo Mats Hummels und Nico Schlotterbeck nicht ran und scheint nur die Nummer drei in Dortmund zu sein. Auch beim letzten Bundesligaspiel bei Hertha BSC saß der gebürtige Frankfurter über 86 Minuten auf der Bank. Eine Situation, die Süle gar nicht gefällt.

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„Er möchte nicht eingewechselt werden, sondern von Anfang an spielen“, sagte Kehl und führte fort: „Wir haben insgesamt eine gute Innenverteidigung, er wird sich dem Konkurrenzkampf stellen müssen. Er wird sicher ein Stück fitter werden müssen, aber das hat auch mit seinen Verletzungen zu tun.“ (oa)