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Borussia Dortmund: Rückschlag im Meisterkampf? BVB-Stars mit klarer Ansage

Borussia Dortmund: Das sind die größten Erfolge in der Geschichte des BVB

Borussia Dortmund ist einer der erfolgreichsten Fußball-Vereine Deutschlands. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt der BVB Platz zwei. Wir zeigen euch in diesem Video die größten Erfolge der Dortmunder Vereins-Geschichte.

Kann Borussia Dortmund im Meisterkampf noch ein Wörtchen mitreden?

In der vergangenen Woche hatte der BVB den Rückstand auf den FC Bayern auf vier Punkte schrumpfen lassen. Während die Münchner patzten, erledigte Borussia Dortmund gegen Bielefeld und in Mainz seine Hausaufgaben.

Borussia Dortmund lässt Federn

Am zurückliegenden Wochenende dann der Dämpfer: Nach dem 1:1 beim 1. FC Köln wuchs der Rückstand auf den FC Bayern auf sechs Punkte an. War das Remis ein großer Rückschlag im Titelkampf?

Marius Wolf sieht das nicht zwingend so. Der Torschütze kann auf eine erfolgreiche Woche für den BVB blicken. „Es war eine anstrengende Woche für uns. Wir wollten natürlich alle drei Spiele gewinnen“, sagte der Flügelflitzer von Borussia Dortmund bei DAZN: „Bei den ersten beiden ist uns das gelungen, in Köln haben wir nur einen Punkt mitgenommen. Alles in allem ist das wohl in Ordnung.“

Wolf weiter: „Jetzt kommt die Länderspielpause. Da können wir kurz durchschnaufen, und dann geht es weiter.“

BVB-Star Akanji weiter optimistisch

Auch Manuel Akanji will nicht den Kopf in den Sand stecken, nur weil Borussia Dortmund in Köln zwei Punkte liegen ließ. „Man kann nicht immer zu null spielen“, so der BVB-Verteidiger im Hinblick auf die beiden vorangegangenen 1:0-Siege gegen Bielefeld und in Mainz: „Ich finde, dass wir gut verteidigt haben. Natürlich gibt es hier und da mal die eine oder andere Möglichkeit. Als Innenverteidiger ist es schwierig, jede einzelne Flanke zu verteidigen. Irgendwann kommt dann mal eine Flanke durch.“

Der entscheidende Faktor im Spiel beim FC war laut Akanji der Umstand, dass der BVB seine aussichtsreichen Angriffe nicht konsequent ausspielte. „Wir hatten viele gute Konter-Gelegenheiten, die wir nicht gut ausgespielt haben“, sagte der Schweizer: „Gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir einige solcher Situationen, in denen wir das Tor nicht gemacht haben.“

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Borussia Dortmund arbeitet an Problemen

Wolf sah zudem ein weiteres Problem: „Wir hatten nicht den Zugriff auf die Kölner Innenverteidiger, wie wir uns das gewünscht hätten. Wir sind nicht so konsequent angelaufen, wie wir uns das vorgenommen haben. In der Halbzeitpause haben wir das angesprochen, und in der zweiten Hälfte lief es dann deutlich besser.“

Akanji fand, dass in der zweiten Halbzeit auch die Abwehrarbeit beim BVB besser war. Der Grund: BVB-Coach Rose stellte in der Pause auf eine Dreierkette um. „Durch die Umstellung wollten wir mit unseren Flügelspielern mehr Druck auf die Kölner Flügelspieler ausüben. Gleichzeitig wollten wir durch drei große Innenverteidiger eine Überzahl gegen die beiden kopfballstarken Kölner Stürmer schaffen.“

Der Abwehrspieler von Borussia Dortmund weiter: „Daraufhin sind dann nicht mehr so viele Flanken von den Kölnern gekommen. Die Umstellung war gut für unsere Defensive. Leider hat es vorne nicht gereicht, um noch ein Tor zu schießen.“ (dhe)