Borussia Dortmund: Bittere Diagnose für Ousmane Dembélé – sie kostet den BVB Millionen

Ousmane Dembele am Boden – hier kurz nach seiner Verletzung im Spiel gegen den BVB.
Ousmane Dembele am Boden – hier kurz nach seiner Verletzung im Spiel gegen den BVB.
Foto: imago images / Eibner

Barcelona. Ousmane Dembélé bleibt weiter vom Pech verfolgt. Der ehemalige Starstürmer von Borussia Dortmund bekommt beim FC Barcelona einfach kein Bein auf den Boden.

Nachdem Dembélé in dieser Saison bereits zweimal am Oberschenkel verletzt gewesen war, musste er die Trainingseinheit am Montag abbrechen. Dabei hatte der 22-Jährige sich gerade wieder von der Verletzung, die er sich im Champions-League-Spiel gegen Borussia Dortmund zugezogen hatte, erholt und befand sich auf einem guten Weg.

Nach Wechsel von Borussia Dortmund immer wieder verletzt

Die Diagnose vom Dienstag gab allerdings wenig Grund zu weiterem Optimismus: Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel. Es ist fraglich, ob Dembélé in dieser Saison überhaupt noch wird spielen können. Bereits im September 2017 erlitt der Franzose kurz nach seinem Wechsel aus Dortmund diese Verletzung – allerdings am linken Oberschenkel – und musste anschließend eine viermonatige Zwangspause einlegen.

Es war der Anfang einer Misere, die ihresgleichen sucht. Wegen diverser Blessuren hat Dembélé in zweieinhalb Spielzeiten beim FC Barcelona bereits 61 Partien verpasst. Je nach Heilungsverlauf werden jetzt wohl mindestens zehn weitere dazukommen. In der aktuellen Saison kommt er gerade einmal auf fünf Liga und vier Champions-League-Einsätze.

Verletzung auch für den FC Barcelona bitter

Doch nicht nur für Dembélé ist der erneute Ausfall äußerst ungünstig. Auch sein derzeitiger Arbeitgeber hat spätestens jetzt ein handfestes Problem im Offensivbereich. Der neue Barca-Coach Quique Setien hatte die Rückkehr des Weltmeisters von 2018 herbeigesehnt, um nach der Verletzung von Luis Suarez endlich wieder mehr Alternativen zu haben.

Und auch Borussia Dortmund dürfte über die Schock-Nachricht für Ousmane Dembélé alles andere als erfreut sein. Durch die langfristige Verletzung gehen dem BVB wohl fünf Millionen Euro durch die Lappen. Eine vertragliche vereinbarte Bonuszahlung in dieser Höhe hätte Borussia Dortmund zugestanden, wenn Dembélé bis Saisonende auf insgesamt 75 Pflichtspiele für Barca kommt. Kommt es zum prognostizierten Saison-Aus, bleibt es bei 74 Spielen – genau einem zu wenig!

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So bleiben ihm momentan nur noch Lionel Messi, Antoine Griezmann und Top-Talent Ansu Fati. Im Winter waren keine Spieler dazugekommen. Sollte der FC Barcelona es im Nachhinein noch schaffen, einen Ersatz zu verpflichten – was dank einer Sonderregelung möglich ist, wenn der Spieler in Spanien registriert ist – droht Dembele im schlimmsten Fall sogar das frühzeitige Aus bei den Katalanen, wenn Suarez wieder fit ist.

Dembélé Vertrag bei den Blaugrana läuft noch bis 2022. Es war nie fraglicher, ob dieser verlängert wird. Sollte der französische Nationalspieler gehen, wäre es das Ende einer Zusammenarbeit, die sich nur für eine Partei gelohnt hat: den BVB, der im Sommer 2017 125 Millionen Euro für ihn kassierte. (sts)

 
 

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