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Zoo in NRW mit herzzerreißender Todes-Nachricht – „Haben die beiden gern besucht“

Er war der absolute Besucher-Liebling! Nun muss ein Zoo in NRW die traurige Nachricht von seinem Tod verkünden.

Naturzoo Rheine
© IMAGO / ecomedia/robert fishman

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Jeder Zoo-Besucher hat einen anderen Liebling. Einige Menschen kommen sogar nur vorbei, um ein einziges Tier unbedingt zu sehen. Doch in einem Zoo in NRW wird ein Besucher-Liebling nun für immer vermisst werden.

Der NaturZoo Rheine muss nämlich den traurigen Tod eines Tieres verkünden. Besucher zeigen sich tief berührt, immerhin begleitete es einige Menschen schon ihr ganzes Leben lang.

Zoo in NRW trauert um Tier

Es ist eine traurige Nachricht, die die Fans des NaturZoo Rheine am Freitagnachmittag (2. Februar) über Facebook erreicht. „Am 2. Februar ist der Emu-Hahn ,Gockel‘ in dem für diese Art der Laufvögel extrem hohen Alter gestorben“, heißt es. „Gockel“ war der älteste Bewohner des Naturzoos, auch wenn sein Alter nicht ganz genau ermittelt werden kann.

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„In der Tierkartei sind zwei Zugänge von Emus in den Jahren 1967 und 1972 dokumentiert. Ein Tier wurde dann Mitte der siebziger Jahre abgegeben, aber es ist nicht klar ersichtlich, welches der beiden Tiere es war“, erklären die Tierpfleger. Doch als die Laufvögel vor mehr als 50 Jahren im Zoo angekommen sind, müssten sie mindestens drei Jahre alt gewesen sein. Und ob „Gockel“ nun 55 oder sogar 60 Jahre alt geworden ist – so oder so hat der Emu-Hahn ein beachtliches Alter erreicht.

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Emu-Witwe soll neuen Partner bekommen

In den letzten zwei Jahren habe der Emu stetig abgebaut. Er lag immer mehr, bewegte sich nicht mehr viel und habe mehrere Wochen lang ein Schmerzmittel verabreicht bekommen. Doch sein Tod soll ganz friedlich verlaufen sein. „Die Pfleger:innen fanden ihn an seinem Schlafplatz in Stroh im Stall liegend vor“, heißt es. Auch die Facebook-Nutzer zeigen sich von dem Tod des Tieres bedrückt. „Das ist traurig, ich habe die beiden gerne besucht“ oder „Mein Beileid an das gesamte Team des NaturZoos. Ein schwerer Verlust“, so die Kommentare.  


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Zurück lässt „Gockel“ viele Erinnerungen, aber auch zahlreichen Nachwuchs sowie seine Emu-Dame. Die Henne ist inzwischen auch über 28 Jahre alt und soll nach Angaben des NRW-Zoos nicht lange alleine im Gehege bleiben. Es werde schon nach einem neuen Partner gesucht.