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Zeitumstellung in NRW: Bus- und Bahn-Fahrpläne geändert – das musst du jetzt wissen

Alle halbe Jahre wieder kommt es zur Zeitumstellung. Im März werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt -mit Auswirkungen auf ÖPNV-Fahrpläne.

© IMAGO/Chris Emil Janßen

Deutsche Bahn 2023 noch unpünklticher als im Vorjahr

Die Züge der Deutschen Bahn sind im vergangenen Jahr noch unpünktlicher als im Vorjahr gewesen. Mehr als jeder dritte Zug im Fernverkehr war 2023 nach Angaben des Konzerns verspätet. Die Pünktlichkeitsquote lag bei nur noch 64 Prozent.

In der Nacht auf Sonntag (31. März) erlebt NRW wieder die jährliche Zeitumstellung. Um genau zwei Uhr verstellen die Menschen ihre Uhren um eine Stunde vorwärts, was den Beginn der Sommerzeit markiert. Dieses Ereignis hat traditionell einen erheblichen Einfluss auf den Ablauf des öffentlichen Lebens. Das gilt auch für die Fahrpläne von Bussen und Bahnen.

Für Fahrgäste in NRW bringt die Zeitumstellung immer eine gewisse Unsicherheit mit sich, doch die Verkehrsunternehmen bemühen sich, alle Unklarheiten zu beseitigen.

Zeitumstellung in NRW: Das sind die Auswirkungen

So erklärt die Rheinbahn die Regelung für ihre Bus- und Bahnlinien: Fahrten, die vor dem magischen Zeitpunkt der Zeitumstellung starten, werden gewohnt durchgeführt. Aber Achtung: Alle Fahrplan-Starts nach zwei Uhr fallen aus oder werden durch die nächstmöglichen Fahrten nach drei Uhr Sommerzeit ersetzt.


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Fahrgäste, die in der Nacht mit U-Bahnen oder Nacht-Express-Linien unterwegs sind, werden den Unterschied also kaum bemerken. Anders sieht es aus bei der Zeitumstellung im Herbst, wenn die Uhren um eine Stunde zurückgedreht wird.

Auswirkungen der Zeitumstellung im Herbst

Hierbei müssen Verkehrsunternehmen die zusätzliche Stunde in den Fahrplänen berücksichtigen. Nach 2.59 Uhr ist plötzlich wieder 2 Uhr. „Züge halten in der um eine Stunde längeren Nacht an einem geeigneten Bahnhof“, erklärt die Deutsche Bahn und weiter: „So wird sichergestellt, dass sie ihre Zielbahnhöfe fahrplanmäßig erreichen und morgens nicht eine Stunde zu früh ankommen.“ Doch das ist noch nicht alles.


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Damit keine Lücke im Fahrplan entsteht, müssen S-Bahnen, deren Abfahrtzeit zwischen 2 und 3 Uhr liegt, gleich zweimal abfahren. Und zwar vor und nach der Zeitumstellung. „Dazu sind entsprechend mehr Fahrzeuge und auch mehr Personal notwendig“, erklärt die Deutsche Bahn, die von einem großen Aufwand für Fahrplanersteller, Personaldisponenten und Stellwerksbesatzungen spricht.

Obgleich die Zeitumstellung in NRW und im Rest Europas Routine ist, wird sie seit Langem kontrovers diskutiert. Es gibt Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen sowie der tatsächlichen Energieeinsparungen, die durch die Umstellung erreicht werden sollen. Dennoch bleibt dieser halbjährliche Wechsel vorerst Teil des Kalenders und erfordert eine flexible Anpassung von Bürgern und Unternehmen gleichermaßen.