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Wetter in NRW: Trotz Sahara-Staub – DESHALB solltest du auf Fensterputzen verzichten

Das Wetter in NRW bringt uns Sonne, aber auch jede Menge Saharastaub. Was du beim Fensterputzen unbedingt bedenken solltest, erfährst du hier.

Wetter in NRW Fenster
© imago/Panthermedia

Wie du dich bei einem Unwetter richtig verhältst

Immer wieder toben starke Unwetter über Deutschland. Wer die Wetterlage auf die leichte Schulter nimmt, kann sich großen Gefahren aussetzen. Wir zeigen dir, wie du dich bei Unwettern richtig verhältst.

Das Wetter in NRW bescherte den Anwohnern zum Frühlingsbeginn schon einige sonnige Tage. An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im April wurde sogar die 20-Grad-Marke deutlich überschritten.

Doch der schöne Sonnenschein kam meist in Begleitung – und zwar von Sahara-Staub. Wenn der Wüstensand aus Nordafrika nach Deutschland geweht wird, kann er nicht nur die gefühlten Temperaturen deutlich senken, sondern er hat noch einen anderen lästigen Nebeneffekt: Die Sandpartikel legen sich hartnäckig auf alle Oberflächen ab.

Deshalb greifen viele direkt zum Putzlappen sobald der Saharastaub wieder vorbeigezogen ist. Doch es gibt einen guten Grund, warum vorschnelles Handeln falsch sein kann.

Wetter in NRW: Kein Fensterputzen trotz Saharastaub?

Die Autos sind voll davon und auch durch die Fensterscheiben im Haus oder der Wohnung lässt sich nur noch schlecht durchschauen. Wie dicke Wassertropfen sehen die Reste des Saharastaubs aus. Kein schöner Anblick, der am liebsten direkt behoben wird. Doch nun wird vom Fensterputzen dringend abgeraten – und das vom Naturschutzbund (Nabu). Denn die Tierschützer warnen davon, dass blitzblank geputzte Glasscheiben zu einer tödlichen Gefahr für Vögel werden können.

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„Sie nehmen Glas nicht wahr und glauben, hindurch fliegen zu können. Spiegelungen in Fensterscheiben täuschen einem Vogel Silhouetten von Bäumen und Büschen oder den freien Himmel vor. Nachts ziehende Vögel fliegen zudem häufig gegen von innen beleuchtete Fenster, vor allem an höheren Gebäuden“, informiert die Nabu auf ihrer Homepage.

DAS kannst du tun

Aber es geht auch beides: Sauber Fenster und sichere Tiere in der Luft. Um solche Unfälle von Rotkehlchen, Singdrossel und Co. zu verhindern, muss dafür gesorgt werden, dass die Vögel die Glasscheiben erkennen. Ein kostengünstiger Vogelschutz, der von außen angebracht wird, wäre zum Beispiel ein Fliegengitter, Schnurvorhänge aus Kordeln, Fensterfarben sowie milchige Klebestreifen.


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Von Innen können Gardinen, Jalousien, Rollos oder auch Lamellenvorhänge dazu dienen, dass die Vögel nicht vor die Scheibe fliegen und sich verletzten.