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Wetter in NRW: Experte kündigt „Wetterwechsel“ an – mit heftigen Folgen

Das Wetter in NRW wird immer milder. Die letzten Mai-Tage werden endlich frühlingshafter – doch im Juni kann schon wieder alles anders sein.

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Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Geht es endlich aufwärts mit dem Wetter in NRW? Über das kommende lange Wochenende wird es schleichend wärmer, auch die Sonne zeigt sich in den nächsten Tagen öfter.

Auch Meteorologe Michael Hoffmann kündigt einen Wetter-Wechsel in den letzten zehn Tagen des Mais an – und der kann auch Auswirkungen auf das Wetter in NRW im Juni haben.

Wetter in NRW: Großer Wechsel in den letzten Mai-Tagen

Auf das Wetter in NRW bezogen, war der Mai 2023 alles andere als ein Wonnemonat. Lange war es kühl und nass, erst so langsam gibt der Frühling Gas. Laut Wetter-Experte Michael Hoffmann wird es sogar in den letzten zehn Mai-Tagen zu einem großen „Wetterwechsel“ kommen, der auch eine Prognose für das Juni-Wetter zulässt.

So stimmen viele Wetter-Vorhersagen darin überein, dass in Europa eine Hochdruckzone von den Azoren bis über das westliche Russland hin entsteht. Die Hochdruckzone führt zu verschiedenen möglichen Wetter-Szenarien im Juni für NRW und ganz Deutschland.

Wetter in NRW: Das bringt der Juni

Laut „Wetterprognose-Wettervorhersage.de“ kann die Hochdruckzone zu einem sogenannten „Omegahoch“ führen, indem sie sich über Skandinavien ausdehnt und über dem östlichen und westlichen Europa in Richtung Süden bewegt und dadurch eine Hochdruckachse bildet.

In diesem Fall kann es in der ersten Juni-Hälfte in NRW und Deutschland sehr warm werden, mit Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad und sogar möglichen Höchstwerten von 32 Grad.


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Es gibt aber auch ein denkbares Szenario, in dem der Juni zunächst von schwülem Gewitterwetter heimgesucht wird. Das passiert, wenn das Hoch keine Achse in Richtung Süden aufbaut und das Mittelmeertief in Kombination feucht-warme Luftmassen gen Norden führt.

„Die feuchten und warmen Luftmassen werden von der Mittelmeerregion nach Norden gepumpt und gelangen durch die Drehbewegung des Hochdrucksystems im Uhrzeigersinn von Osteuropa nach Deutschland, Österreich und der Schweiz“, beschreibt Experte Hoffmann diese Situation. Zwar bleibt es in diesem Fall mit Temperaturen zwischen 22 und 26 Grad warm, es kann aber zu Schauern, Gewittern und sogar starkem Unwetter kommen.