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Wetter in NRW: Irres Phänomen führt zu Achterbahnfahrt – das steht uns jetzt bevor

Das Wetter in NRW zeigt sich wild und in stetem Auf und Ab. Jetzt führt ein irres Phänomen zur weiteren Achterbahnfahrt!

Wetter in NRW
u00a9 IMAGO / Gottfried Czepluch

Wetter: So entsteht eine Wettervorhersage

Was für ein Hin und Her beim Wetter in NRW! Anfang März war es noch sonnig und vergleichsweise warm, doch seit knapp zwei Wochen ist es grau, kalt und phasenweise auch nass. Immerhin zeigte sich das Wetter in NRW in den letzten Tagen noch mal von seiner schönen Seite. Jetzt kommt es zu einem irren Phänomen – das letztlich zu dieser meteorologischen Achterbahn führt!

Denn das schöne Wetter wird von viel Wind, kräftigem Regen und Sturm abgelöst. Der Grund: das sogenannte Displacement des Polarwirbels! Der aktive Teil des Polarwirbels befindet sich im Bereich vom östlichen Sibirien, erstreckt sich über die Karasee bis zur Barentssee, will nach Süden vordringen.

Wetter in NRW: Irres Phänomen sorgt für Achterbahnfahrt

Doch der Gegenpart des Polarwirbels liegt zeitgleich über Kanada, dehnt sich phasenweise bis über Alaska und Grönland aus. Die Folge: Kalte Luftmassen mit polarem Ursprung werden nach Süden abgeleitet, aktuell geschieht das am europäischen Nordmeer, Island und England. Dort treffen die kalten Luftmassen auf den warmen Atlantik, sorgen so für eine hohe Tiefdruckaktivität, die Deutschland, Österreich und die Schweiz zu spüren bekommt – in Form von miesem Graupelwetter.

Bitter: Es werden jetzt schon die Grundsteine für das Wetter an Ostern (9. und 10. April) gelegt. Und das bedeutet, dass der Frühling im April einen Dämpfer erleiden könnte und der Winter noch mal ein Comeback feiert. US-Prognosen sagen in Mitteleuropa sogar wieder Schnee voraus! Der Vorstoß polarer Luftmassen gelingt an einigen Tagen sogar bis nach Deutschland, die Temperaturen sollen sich Anfang April bei gerade mal vier bis acht Grad bewegen. In höheren Lagen drohen Frost und Schnee.

Typisches April-Wetter wahrscheinlich

Sonnenfreunde brauchen sich aber nicht unbedingt davor zu verstecken. Denn die Amerikaner halten es wie die Europäer auch für möglich, dass sich der Kaltluftausbruch „nur“ bis in den Norden von Deutschland vordringen kann. Dann wird es im Rest der Bundesrepublik nicht ganz so kühl wie prognostiziert, stellenweise können dann auch zweistellige Temperaturen erreicht werden.


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Bei allem Ärger über den wiedererstarkten Winter darf man nicht vergessen: Der April macht schließlich am Ende ja doch, was er will. Und typisches Aprilwetter wäre dann eben Graupelschauer und grauer Himmel…