Wetter in NRW: Achtung Pollenallergiker – deshalb ist es jetzt besonders schlimm!

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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Das Wetter in NRW ist in den vergangenen Tagen und Wochen sehr wechselhaft – von einem schönen Sommer kann bisher nicht die Rede sein. Pollenallergiker haben es derzeit besonders schwer.

Doch ist es für sie besser, wenn das Wetter in NRW viel Regen oder auch Gewitter anstelle von Sonne und hohen Temperaturen mit sich bringt? Fliegen Pollen bei Regen nicht oder werden sie aus der Luft gewaschen? Wir klären auf.

Wetter in NRW: Achtung Pollenallergiker, derzeit ist es sehr schlimm

Die Meinung, dass es für Pollenallergiker besser ist, wenn das Wetter Regen mit sich bringt, ist noch recht weit verbreitet. Immerhin erscheint es logisch, dass Pollen bei Regen oder einem Gewitter nicht fliegen können.

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So entsteht eine Wettervorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen auf der ganzen Welt beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Doch das ist eine Fehlannahme. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, ist eher das Gegenteil der Fall. Pollenallergiker hatten also in letzter Zeit sehr wenig zu lachen.

Wetter in NRW: Gewitter und Regen für Pollenallergiker nicht positiv

Doch warum ist Regen für Pollenallergiker nicht positiv? Eigentlich meint man doch, dass Regen die Luft reinigt – und das stimmt grundsätzlich auch. Ein großer Teil der Pollen wird aus der Luft gespült. Allerdings bringen Starkregen und Gewitter die Pollen zum Platzen. Sie nehmen viel Flüssigkeit auf, fallen zu Boden und platzen dann.

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So setzen die Pollen noch mehr Allergene frei, welche auch noch viel kleiner sind und somit bis in die Lunge gelangen können. Diese können dort sogar ein starkes Asthma auslösen.

Wenn das Wetter in NRW also auch für alle Nicht-Allergiker schon schlecht und unangenehm ist, hat es für die Pollenallergiker noch deutlich negativere Folgen. Sie sollten bei Starkregen oder Gewitter besser zu Hause bleiben und ihre Fenster sowie Türen geschlossen halten.

Ein kleiner Trost dürfte immerhin sein, dass man bei einem solchen Unwetter sowieso am liebsten zu Hause ist – das gilt nicht nur für Pollenallergiker. (gb)