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Weihnachten in NRW: Dringende Warnung – am Fest droht eine große Gefahr

NRW: Nicht mehr lange und Weihnachten steht vor der Tür. Doch diese Warnung sollte jeder Haushalt gelesen haben.

© IMAGO / Martin Bäuml Fotodesign

5 verrückte Weihnachtstraditionen aus aller Welt

Die Weihnachtszeit beginnt und damit auch beliebte Traditionen. Wir stellen fünf verrückte Weihnachtstraditionen aus aller Welt vor.

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“ – am 27. November wurde die erste Kerze am Adventskranz angezündet. Damit ist in vielen Haushalten in NRW und ganz Deutschland offiziell die Vorweihnachtszeit eingeläutet worden. Drinnen und draußen leuchten die ersten Häuser in bunten Farben auf.

Denn Weihnachtszeit ist auch Dekorationszeit. Doch die Gefahren durch Kerzen oder elektrische Lichter werden oftmals unterschätzt. Deshalb hat die Feuerwehr (NRW) nun viele hilfreiche Tipps gegeben, damit Weihnachten nicht in einem Horror endet.

Weihnachten in NRW: DIESE Gefahren lauern

Geschmückte Kränze und Gestecke sind schön anzusehen, aber leider auch „brandgefährlich“. Schleifen, Engelshaar oder gebastelte Sterne zieren viele Weihnachtsdekorationen, echte Kerzen stecken mitten in brennbaren Kränzen, Bäumen und Gestecken. Es reicht ein Moment der Unachtsamkeit – schon fängt der Weihnachtsbaum oder eine Gardine an einer brennenden Kerze Feuer. „Wer echte Kerzen verwendet, sollte den Raum nicht verlassen, ohne vorher die Kerzen zu löschen“, so die dringende Warnung der Feuerwehr Düsseldorf.

Trotz jährlicher Warnungen kommt es wieder zu Bränden. 2021 musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben im Zeitraum vom 1. Dezember 2021 bis zum Dreikönigfest am 6. Januar 2022 434-mal zu Brandeinsätzen ausrücken.  Insgesamt sieben dieser Einsätze standen im Zusammenhang mit Weihnachtsdekorationen. Deshalb kann das richtige Vorgehen im Notfall lebensentscheidend sein: „Bevor ein Brand sich ausbreitet, sollten Betroffene keinen Moment zögern, die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 zu rufen sowie sich und weitere Bewohner eines Hauses vor Flammen und Rauch in Sicherheit zu bringen.“

Weihnachten in NRW: Weihnachtsbaum brennt
Weihnachten in NRW: Jedes Jahr musst die Feuerwehr wegen brennender Weihnachtsdeko ausrücken. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Ein Brand in einer Wohnung in Düsseldorf-Hassels am Abend des ersten Weihnachtstages 2021 ist ein solches Beispiel: Dort hatte ein Adventsgesteck Feuer gefangen und es kam zu einer schnellen Brandausbreitung. Durch das beherzte Eingreifen eines Bewohners, der das brennende Gesteck ablöschte, wurde die Gefahr zum Glück gebannt. Allerdings erlitt der Bewohner Brandverletzungen bei dem Löschversuch und musste in ein Krankenhaus.

DIESE Tipps schützen dich vor Bränden

Zuallererst solltest du Adventskränze und Gestecke im Geschäft gut prüfen. Nadeln die Zweige bereits, sollte der Kunde nach frischer Ware fragen. Wer selbst bastelt und kreativ werden möchte, sollte möglichst frisches, selbst geschnittenes Tannengrün verwenden. Keine Steckschwämme verwenden, diese brennen wie Zunder, so die Feuerwehr. Unter den Kerzen gehört ein Tropffang aus Metall mit Steckdorn, damit die Kerzen sicher befestigt werden können.

Schon beim Kauf des Weihnachtsbaumes sollte möglichst ein frischer ausgewählt werden. Wer echte Wachskerzen nutzen will, für den gilt: Kerzenhalter mit nicht brennbarem Tropffang verwenden. Fest, standsicher und nicht zu nah an benachbarten Ästen platzieren. Möglichst schwer entflammbaren Weihnachtsschmuck anbringen, Kerzen nicht zu weit herabbrennen lassen oder selbst löschende Kerzen kaufen. Diese immer von oben nach unten anzünden und niemals unbeaufsichtigt brennen lassen.


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Neben der Weihnachtsdeko kann jedoch auch das Weihnachtsessen zum großen Brandherd werden. Fondue und Raclette ersetzen immer öfter das klassische Weihnachtsessen mit Gans, Knödeln und Rotkohl. Besonders das heiße Fett stellt eine Gefahr dar. Kommt es zu Fettbränden, auf keinen Fall Wasser einsetzen. „Das Wasser würde schlagartig verdampfen und dabei eine gewaltige Fettexplosion auslösen. Schwerste Verbrennungen der Haut wären das Resultat. Auch könnte es so schnell zu einem Wohnungsbrand kommen“, so die deutliche Warnung. Stattdessen sollten die Flammen mit einem passenden Topfdeckel oder ähnlichem erstickt werden. Eine kippsichere und feuerfeste Unterlage ist unverzichtbar. Wer die Tipps der Feuerwehr Düsseldorf beachtet, dem steht ein brandsicheres Weihnachten bevor.