„Undercover Boss“ bei RTL: Warsteiner-Chef hilft bei Hopfen-Ernte – was er da sieht, macht ihn richtig sauer

Christian Gieselmann (47) ist kaufmännischer Geschäftsführer bei Warsteiner.
Christian Gieselmann (47) ist kaufmännischer Geschäftsführer bei Warsteiner.
Foto: MG RTL D

Warstein. Als „Sesselpupser“ wird er gerne mal bezeichnet. Als „Tintenpisser“ oder „Filigrantechniker“ – Christian Gieselmann.

Der 47-Jährige ist der kaufmännische Geschäftsführer bei Bier-Gigant Warsteiner. Am Montag machte Gieselmann bei der RTL-Tausch-Show „Undercover Boss“ mit.

Warsteiner-Chef auch in Bayern

Er arbeitete als Bier-Auslieferer, in der Abfüllung und auch direkt an der Quelle: Bei einem Hopfenbauer in Geisenfeld Hallertau in Bayern. Dort soll der mit blonden Haaren und Fatsuite unkenntlich gemachte Top-Manager den Job eines Saisonarbeiters erledigen.

Ein Job, der ihn fordert, zeitweise überfordert und am Ende auch richtig wütend macht. Doch von Beginn an.

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Zunächst arbeitet Gieselmann auf dem Feld. Dort sind die Hopfenreben über Hunderte Meter Feld entlang angebracht. Der Warsteiner-Chef darf zunächst die nicht durch Maschinen abgeernteten Reben auflesen.

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Im Anschluss werden die Reben in Maschinen eingehängt, bis schließlich die geernteten Hopfen-Knospen in die Belüftungskammer kommen.

Warsteiner-Chef macht eine erschreckende Entdeckung

Doch in einer kurzen Arbeitspause macht Gieselmann eine Entdeckung, die ihn erschreckt und so gar nicht gefällt.. So werden die Abfälle der Ernte, sprich Äste, Blätter und andere Reste zunächst gehäckselt, später dann wieder auf dem Feld verteilt.

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So weit kein Problem, doch zwischen den Ernteresten befinden sich auch Metalldrähte, an denen die Reben auf dem Feld befestigt sind. Sie werden ebenfalls gehäckselt und wieder auf dem Feld verteilt.

Arbeit nicht nachhaltig

Ein Unding für den Geschäftsführer. So bemängelt er den Umgang mit den Rohstoffen. Zudem könne Warsteiner nicht verantworten, dass Metall auf den Feldern verrotte. Nachhaltig sei das nicht.

Sofort spricht Gieselmann Hopfenbauer Sebastian Kürzinger (42) auf die Umweltverschmutzung an. Auf die Frage, ob es da nicht eine bessere Lösung gebe, kann der nur erwidern, dass er sich entsprechendes Gerät nicht leisten könne.

Im abschließende Gespräch mit dem wieder kenntlich gemachten Chef löste sich das Problem jedoch rasch. So wird Gieselmann ihm Techniker vermitteln, die ihm helfen können. (göt)

 
 

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