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Sparkasse in NRW geht drastischen Schritt – HIER bekommen Kunden jetzt kein Bargeld mehr

Die Sparkasse in NRW kriegt ein großes Problem einfach nicht in den Griff. Deshalb geht sie nun einen krassen Schritt.

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Sparkasse, DHL und Amazon: Vorsicht vor Phishing! So schützt du dich!

Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

Dieses Problem kriegt Deutschland einfach nicht in den Griff: Immer wieder erschüttern Wellen von Geldautomatensprengungen die Bundesrepublik. Besonders hart betroffen ist der Niederrhein und damit auch die Sparkasse in NRW.

Die Nähe zu den Niederlanden, wo die Basis vieler Sprenger-Banden vermutet wird, sorgt für besonders viele Fälle von Geldautomatensprengung in der Region. Folgen hat das auch für die Kunden. An einem Standort hat die Sparkasse in NRW nun einen harten Schritt vollzogen.

Sparkasse in NRW: Geldautomat gesperrt

Überwachungssysteme, Einfärbesysteme, Gasneutralisierungssysteme – viel wurde probiert, nichts hat geholfen. Die Sprengerbanden jagen weiter unzählige Geldautomaten in die Luft, um an die Scheine im Inneren zu kommen. Für die Banken teuer, für Kunden ärgerlich und für Anwohner gefährlich.

Besonders häufig kommen die Banden wohl aus den Niederlanden. Weil Anreise und Fluchtweg besonders kurz sind, trifft es deshalb den Niederrhein besonders oft. Die Holländer haben die Banden mit erfolgreichen Präventionskonzepten bereits verdrängt, Belgien und Frankreich ebenso. Umso häufiger und immer heftiger knallt es nun in Deutschland.

Filiale prädestiniert für eine Banden-Aktion

In Haldern, einem Ort am Niederrhein, greift die Sparkasse in NRW jetzt zum Äußersten: Sie sperrt ihren Automaten komplett. Das bestätigt Ludger Braam, Vorstand der Sparkasse Rhein-Maas, gegenüber DER WESTEN und erklärt: „Nach einer Welle von Sprengungen im linksrheinischen Teil des Kreises Kleve und der zufällig zeitgleichen Aktualisierung einer Lagebeurteilung der Polizeibehörden haben wir uns für diesen Standort zu diesem Schritt entschieden.“

„Entscheidend war hier eine gleichlautende Gefährdungsbeurteilung durch Polizei und Sparkasse: Der Geldautomat ist von außen schwer einsehbar, liegt direkt an einer Ausfallstraße und befindet sich in einem Wohn- und Geschäftshaus“, heißt es seitens der Sparkasse. Sie verweist die Kunden an die elf Autominuten entfernte Filiale in Rees-Markt oder die Möglichkeit von Abhebungen an Supermarktkassen.


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„Wir haben zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Täter immer rücksichtloser vorgehen und mit ihren Sprengungen neben hohen Sachschäden auch die Verletzung von Menschen – egal ob Passanten oder Anwohner – in Kauf nehmen“, sagt Braam gegenüber DER WESTEN. Mies für die Kunden der Sparkasse in NRW, die jedoch Verständnis zeigen würden. Und: Haldern unweit der niederländischen Grenze soll eine Ausnahme bleiben.