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Ruhrgebiet: Einschlag aus dem All! Jetzt warnt der Katastrophenschutz vor heftigen Auswirkungen

Was passiert am Freitag im Ruhrgebiet? Experten warnen vor Einschlag aus dem All. So erkennst du, wenn das massive Objekt in die Erdatmosphäre eintritt.

u00a9 Nasa/dpa

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Diese Nachricht hat am Donnerstag (7. März) für großes Aufsehen gesorgt: Ein massives Objekt rast unkontrolliert auf die Erde zu. Am Freitag soll es die Erdatmosphäre durchdringen und womöglich in Teilen auf das Ruhrgebiet niederprasseln (mehr dazu hier >>>).

Während einige Experten die Lage als besorgniserregend einstuften, beruhigte das deutsche Weltraumlagezentrum. Eine echte Gefährdung sei sehr unwahrscheinlich. Dennoch gab das Bundesamt für Katastrophenschutz eine Warnung heraus – und die hat es in sich.

Ruhrgebiet: Einschlag aus dem All – „Große Unsicherheit“

Nach Angaben des Bundesamts handelt es sich um Batteriepakete, die im Jahr 2021 von der Internationalen Raumstation ISS abgeworfen worden waren. Der Plan damals: Der tonnenschwere Weltraumschrott solle in der Erdatmosphäre verglühen und somit entsorgt werden. Wo genau das geschehen werde, ist unklar.


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Experten gehen davon aus, dass der Weltraumschrott ab Freitagmittag bis Samstagmittag in die Erdatmosphäre eindringen werden. Laut dem Katastrophenschutz könnten wir das sehr schnell mitbekommen.

Katastrophenschutz warnt vor lautem Knall

Nach Angaben der Behörde könne es zu Leuchterscheinungen kommen, die ähnlich wie Sternschnuppen am Himmel zu sehen sind. Besonders heftig: Auch ein Überschallknall sei möglich! Vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre werde das Objekt mehrfach Deutschland überfliegen. Es sei jedoch „statistisch gesehen unwahrscheinlich“, dass eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe.


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Eine vollkommene Entwarnung sieht anders aus: „Die großen Unsicherheiten kommen daher, dass wir nicht genau voraussagen können, wie dicht die Atmosphäre sein wird. Es hängt von vielen Faktoren ab und bleibt zu einem großen Teil dem Zufall überlassen“, sagte Holger Krag, der „Tagesschau“.

Der Leiter des Esa-Programms für Weltraumsicherheit teilte weiter mit: „Insofern kann man selbst einige Stunden vorher den Ort noch nicht genau benennen. Man kann vielleicht einige Kontinente ausschließen, aber man kann die Vorhersage auf keinen Fall auf ein Land oder eine Stadt herunterbrechen.“

Etwas beruhigender wirken da die Worte von Jan Wörner im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur: „Batterien brennen sehr gerne. Ich gehe davon aus, dass das Paket nahezu komplett in der Atmosphäre verglüht.“ Möge Europas früherer Raumfahrtchef mit dieser Prognose Recht behalten. (mit dpa)