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Ruhrgebiet: Beifahrer aus Unfallauto geschleudert ++ Lebensgefahr ++ Polizei hat schweren Verdacht

Hubschrauber-Einsatz nach einem schweren Unfall im Ruhrgebiet! Ein junger Mann schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei hat den Fahrer im Visier.

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Notruf! So reagiert man richtig

Bei Notfällen wie Unfall, Schlaganfall oder Herzinfarkt bricht schnell Panik aus. Doch ein paar Tipps helfen, besonnen zu bleiben und richtig zu handeln.

Schlimme Szenen in der Nacht von Samstag (25. November) auf Sonntag im Ruhrgebiet. Kurz nach Mitternacht ist ein Kleintransporter auf der Rhader Straße in Dorsten verunglückt.

Das weiße Fahrzeug kam aus bisher ungeklärter Ursache gegen 0.05 Uhr von der Straße im Ruhrgebiet ab und prallte mit der rechten Vorderseite gegen einen Baum. Von da prallte der Kleintransporter ab und landete im Straßengraben. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Tür des Unfallwagens aufgerissen und der Beifahrer (23) herausgeschleudert.

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Ruhrgebiet: Schlimmer Unfall – Hubschraubereinsatz!

Dabei zog sich der 23-Jährige lebensgefährliche Verletzungen zu. Einsatzkräfte forderten angesichts der lebensbedrohlichen Situationen einen Rettungshubschrauber an, um den jungen Mann auf schnellstem Weg ins Krankenhaus bringen zu können. Warum der 23-Jährige aus dem Auto geschleudert wurde, ob er möglicherweise nicht angeschnallt war, ist bislang noch unklar.

Schwerer Unfall im Ruhrgebiet! Foto: 7aktuell.de/ Eyb

Gegen den Fahrer (24) besteht jedoch ein schwerer Verdacht. Er soll nach ersten Erkenntnissen der Polizei Recklinghausen Alkohol getrunken haben. Dem 24-Jährigen, der bei dem Unfall offenbar mit dem Schrecken davon kam, wurde daher eine Blutprobe entnommen.


Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage

Polizei bittet Öffentlichkeit um Hilfe

Um den Unfallhergang zu rekonstruieren hat die Polizei Recklinghausen die Rhader Straße in der Nacht gesperrt. Mittlerweile ist die Sperrung wieder aufgehoben.


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Die Ursachenforschung geht allerdings weiter. Die Beamten bitten für die weiteren Ermittlungen mögliche Unfallzeugen um Mithilfe. Du hast kurz nach Mittenacht etwas Auffälliges im Bereich der Unfallstelle gesehen? Dann melde dich bitte bei der Polizei Recklinghausen unter der Nummer: 0800 2361111.