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Rewe in NRW eröffnet außergewöhnlichen Supermarkt – Kunden merken es sofort an der Kasse

Große Neuerung in einem Rewe in NRW! Kunden müssen sich an eine völlig neue Art des Einkaufens gewöhnen.

© IMAGO/Zoonar

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

Wer jede Woche in der Rewe-Filiale seines Vertrauens einkaufen geht, der kennt den Laden wahrscheinlich wie seine Westentasche. Seine Lieblingsprodukte findet man fast blind, man weiß sogar, an welcher Kasse die Schlangen am längsten sind. Doch ein Rewe in NRW krempelt das Einkaufserlebnis nun völlig um.

Seit Donnerstag (22. Februar) hat in Düsseldorf ein Rewe eröffnet, in dem beispielsweise das Warten an der Kasse komplett wegfällt. Wie funktioniert das?

Rewe in NRW: Neues Kassen-Konzept

SB-Kassen bei Rewe kennen wir ja schon. Wer nicht an der Kasse anstehen will, scannt seine Produkte kurzerhand selbst, bezahlt per Karte und schon ist der Einkauf erledigt. Für die „klassischen“ Kunden gibt es aber gleichzeitig als Alternative nach wie vor die normalen Kassen mit Personal. Nicht so in Düsseldorf.

+++ Rewe muss Schlussstrich ziehen – Kunden stehen plötzlich vor dem Nichts +++

Denn der Rewe am Wehrhahn in Düsseldorf funktioniert seit kurzem nach dem „Pick & Go“-Prinzip. Das gab es bereits in ersten Testphasen in Hamburg und Köln (seit 2021) – nun hat es der Trend auch in die NRW-Landeshauptstadt geschafft. Aber was steckt dahinter?

800 Kameras in Düsseldorfer Rewe

Wie die „NRZ“ berichtet, ist der Düsseldorfer Rewe mit knapp 800 (!) Kameras ausgestattet. Kunden müssen die „Pick & Go“-App auf ihr Smartphone laden, sich am Rewe-Eingang anmelden und können dann drauf los shoppen. Die Kameras schauen genau, wer wo ins Regal greift – und Gewichtssensoren in den Regalen errechnen auf das Gramm genau, wie viel von welchem Produkt entnommen wurde. Mit Blick auf das sensible Thema Datenschutz gibt eine Rewe-Sprecherin Entwarnung: „Biometrische Daten werden bei dem Prozess nicht gespeichert“.

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Am Ende des Rewe-Besuchs wandert die Rechnung laut „NRZ“ direkt in die Handy-App und man kann per Paypal, Kreditkarte oder über die Pay-Dienste von Google oder Apple bezahlen.


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Natürlich benötigt es hier ein gewisses Grundvertrauen in die Ehrlichkeit der Kunden. Doch wenn alle so mitmachen, wie das Konzept gedacht ist, könnte es sowohl für Kunden als auch für die Angestellten eine große Entlastung darstellen.