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Razzia in NRW: SEK sprengt Wohnungstür auf – Zugriff!

Bei einer groß angelegten Razzia hat es auch in NRW am Mittwoch (21. Februar) geknallt. SEK-Kräfte sprengten eine Wohnung auf.

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Verbrechen in NRW: So viel Arbeit hat die Polizei wirklich

Laut der Polizei-Kriminalstatistik ist die Kriminalität in NRW 2022 leicht angestiegen. In den vergangenen sechs Jahren war sie noch stetig gesunken. Mit knapp 1,37 Millionen Delikten gab es einen Anstieg um 13,7 Prozent zum Vorjahr.

Am Mittwoch (21. Februar) läuft europaweit eine Razzia gegen Schleuser-Banden. Auch in NRW gab es am Morgen mehrere Einsätze. In Düsseldorf hat dazu eine Spezialeinheit der Bundespolizei mehrere Häuser gestürmt.

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In der NRW-Hauptstadt die Einsatzkräfte eine Wohnungstür. Der Knall dürfte die Anwohner am frühen Morgen ordentlich aufgeschreckt haben. Dann erfolgte der Zugriff.

Razzia in NRW: Kampfansage gegen Schleuser

Am Mittwoch läuft in mehreren Bundesländern Deutschlands und sogar europaweit eine Razzia gegen kriminelle Schleuser-Banden. Auch in NRW wurden dazu Wohnungen und Häuser untersucht, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Morgen gegenüber DER WESTEN bestätigte.


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Bei mindestens einem Einsatz soll laut DER WESTEN-Informationen auch eine Wohnungstür in Düsseldorf aufgesprengt worden sein. Die GSG9 – eine Sondereinheit der deutschen Bundespolizei zur Bekämpfung von Terrorismus sowie Schwerst- und Gewaltkriminalität – habe die Wohnung durchsucht und womöglich auch jemanden festgenommen. Das konnte der Sprecher allerdings nicht bestätigen.

Razzia in NRW! In Düsseldorf bricht eine Sondereinheit der Bundespolizei Wohnungstüren auf. Foto: Justin Brosch

NRW-Einsatz nur einer von vielen

Weitere Details zu dem Einsatz in Düsseldorf gibt es zurzeit noch nicht. Allerdings ist dieser nur einer von vielen in NRW und Deutschland, so die Bundespolizei. Dabei geht es um die Bekämpfung jener Schleuser-Banden, die Migranten über den Ärmelkanal bringen.


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So gab es auch in Hessen, Bayern und Schleswig-Holstein mehrere Einsätze, bei denen auch zahlreiche europäische Haftbefehle vollstreckt wurden. Allein in NRW habe es 700 Einsätze in 20 Städten gegeben, wie die Bundespolizei nun bekannt gibt. Eine Bilanz hierzu von der Europol wird am Donnerstag (22. Februar) erwartet. (mit dpa)