NRW: Weihnachtsmarkt 2017 von Touristen aus dem Ruhrgebiet völlig überlaufen – jetzt ziehen die Betreiber diese Konsequenzen

Weihnachten im Wald: Der Weihnachtsmarkt auf dem Landgut Krumme in Velen findet in romantischer Atmosphäre statt.
Weihnachten im Wald: Der Weihnachtsmarkt auf dem Landgut Krumme in Velen findet in romantischer Atmosphäre statt.
Foto: Velener Waldweihnachtsmarkt
  • Nach dem großen Run auf den Waldweihnachtsmarkt in Overath ziehen die Veranstalter dieses Jahr Konsequenzen
  • Auch Touristen aus dem Ruhrgebiet waren 2017 extra nach Overath angereist und lösten den großen Ansturm aus

Overath. Der kleine, urige Waldweihnachtsmarkt im bergischen Overath erlebte vergangenen Jahr einen Ansturm, der es mehr als in sich hatte. Massenhaft viele Gäste hatten sich womöglich auf gemütliche Stunden mit Glühwein auf dem kleinen Weihnachtsmarkt gefreut, doch darauf konnten sie 2017 lange warten. Denn allein bei Facebook sagten schon über 80.000 Menschen zu, den Weihnachtsmarkt besuchen zu wollen.

Veranstalter zieht Konsequenzen: 5000 Menschen überrannten Weihnachtsmarkt

Lange Staus und blockierte Zufahrtsstraßen waren die Folge. 5.000 Menschen besuchten den kleinen Markt, bis er völlig überlaufen war. Dieses Jahr wollen die Veranstalter deutliche Konsequenzen aus dem übermäßigen Run ziehen, der sie im letzten Dezember ereilte.

„Wir sind bei Facebook jetzt raus und rechnen nicht mehr mit einem solchen Ansturm“

„Wir sind bei Facebook jetzt raus und rechnen nicht mehr mit einem solchen Ansturm“, sagte Veranstalter Stephan Mütherich.

Eine Mitarbeiterin vom Catering habe vor einem Jahr Bilder gepostet vom Ponyreiten und dem Markt. Dieser Post habe damals 144.000 Likes bekommen und den Besucheransturm ausgelöst, erklärte er weiter.

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Auch Weihnachtsmarkt-Touristen aus dem Ruhegebiet lösten Ansturm aus

Um die 40 kleinen Marktstände im Wald zu sehen, waren 2017 Weihnachtsmarkt-Touristen aus dem Ruhrgebiet und sogar aus Frankfurt angereist. Sie hatten die langen Staus ausgelöst.

Für alle Fälle habe man sich aber in diesem Jahr besonders gut vorbereitet. Nämlich mit einem Sicherheits- und Verkehrskonzept, breiteren Wegen, mehr Parkplätzen und Sanitäranlagen. Müterich hofft außerdem, dass sich die Besucher dieses Jahr mehr auf die drei Adventswochenenden vor Weihnachten verteilen. (dpa/mj)

+++Ansturm nach Facebook-Post: Besucher aus dem Ruhrgebiet überlaufen bergischen Waldweihnachtsmarkt+++

 
 

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