Massenschlägerei am „Black Friday“ bei TK Maxx: Großfamilien gehen aufeinander los

Großer Andrang bei einer TK-Maxx-Filiale: Am „Black Friday“ kam es in Osnabrück zu einer handfesten Auseinandersetzung. (Symbolbild)
Großer Andrang bei einer TK-Maxx-Filiale: Am „Black Friday“ kam es in Osnabrück zu einer handfesten Auseinandersetzung. (Symbolbild)
Foto: Gero Helm / FUNKE Fotoservices

Osnabrück. Solche Szenen kennt man sonst nur aus den USA. Horden an Menschen drängen, stürmen und rennen in Einkaufsläden am „Black Friday“. Zu ähnlichen Szenen ist es in Osnabrück in der Innenstadt gekommen.

In einer TK-Maxx-Filiale gerieten am Freitagnachmittag, nach Angaben der Polizei, zwei verfeindete Großfamilien aneinander. 40 Personen gingen aufeinander los, zwei Kontrahenten verletzten sich.

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Schlägerei bei TK Maxx: Einkaufspassage in Osnabrück gesperrt

Die Polizei rückte mit 15 Streifenwagen aus, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Die Beamten bekamen das Geschehen recht schnell in den Griff. Die beliebte Shopping-Meile Kamp-Promenade musste für die Dauer des Einsatzes 30 Minuten gesperrt bleiben.

Polizisten stellten vor der Niedrig-Preis-Kette Personalien fest. Festnahmen gab es keine.

In Rettungswagen konnten die Verletzten versorgt werden.

„Black Friday“ steht in der Kritik

„Black Friday“ wird in den USA der Tag nach Thanksgiving genannt. Mit Rabatten und Sonderangeboten läutet der Tag die Einkaufszeit für Weihnachtsgeschenke ein.

In Deutschland findet der „Black Friday“ seit 2013 vor allem online statt. Verbraucherschützer kritisieren, dass Rabatte an dem Tag künstlich aufgeblasen seien. Häufig geht der Rabatt von einer unverbindlichen Preisempfehlung und nicht vom tatsächlichen Marktpreis ab. Bei Vergleichen mit anderen Anbietern relativierten sich die Rabatte. (mb)

 
 

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