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NRW: Künstlicher Weihnachtsbaum immer beliebter – doch DAS musst du beim Kauf beachten

Künstliche Weihnachtsbäume sind auch in NRW auf dem Vormarsch. Doch welche Vor- und Nachteile haben sie?

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Vor einigen Jahren waren sie in den meisten Haushalten in NRW undenkbar, doch mittlerweile sind sie bei einigen an Weihnachten nicht mehr wegzudenken: künstliche Weihnachtsbäume. Seit Jahren befinden sie sich auf dem Vormarsch und erobern immer mehr Wohnzimmer zur Weihnachtszeit – auch in NRW. Doch welche Vor- und Nachteile haben sie? Was muss man beim Kauf bedenken? Wir klären auf.

NRW: Künstliche Weihnachtsbäume auf dem Vormarsch

Bis vor einigen Jahren wäre vielen Anwohnern in NRW wohl niemals ein Weihnachtsbaum aus Plastik ins Wohnzimmer gekommen. Man setzte eher auf die echte Variante à la Nordmanntanne und Co. Doch das Bild hat sich geändert. Laut einer aktuellen Umfrage stellen mittlerweile rund ein Viertel der Deutschen einen künstlichen Baum auf. Der Trend geht also in eine eindeutige Richtung.

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Wirklich verwunderlich ist das nicht, immerhin bietet die künstliche Variante einige Vorteile. Sie kann jedes Jahr wiederverwendet (meist laut den Herstellern acht bis zehn Jahre) werden und es müssen auch keine Bäume für sie gefällt werden. Mittlerweile sehen sie den echten Exemplaren teilweise zum Verwechseln ähnlich. Außerdem nadelt ein künstlicher Baum nicht und macht so keinen Schmutz. Für Allergiker hat er also große Vorteile. Mit einem künstlichen Baum spart man sich auch das jährliche Geschleppe und muss nur einmal Geld investieren. Günstige Varianten gibt es schon ab 50 Euro – wer eine Premiumvariante haben möchte, muss mindestens 300 Euro auf den Tisch legen.

Künstliche Weihnachtsbäume haben nicht nur Vorteile

Auch wenn es einige Argumente für einen künstlichen Weihnachtsbaum gibt, hat er aber auch Nachteile. Bei der Ökobilanz sollte man vor einem Kauf beispielsweise sehr genau aufpassen. Die künstlichen Exemplare sind nämlich oft aus PVC oder Polyethylen gefertigt, welche nicht biologisch abbaubar sind. Beim PVC sollte man beim Kauf außerdem darauf achten, dass keine schädlichen Weichmacher enthalten sind.


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Doch wie sieht es mit der Nachhaltigkeit bei den Bäumen aus? Das Ellipsos-Institut in Montreal hat beispielsweise ausgerechnet, dass man einen solchen Baum 17 Jahre nutzen müsste, bis er sich ökologisch gesehen lohnt. Schweizer Nachhaltigkeitsexperten gehen dahingegen von fünf bis acht Jahren aus. Ganz einig ist man sich hier also nicht.

Hinzu kommt, dass viele der Plastikbäume in China produziert werden. Sie haben bis nach Deutschland also schon eine weite Reise hinter sich und so eine schlechte CO₂-Bilanz. Die soll bei einem echten Baum bei etwa 3,1 Kilo liegen, wohingegen es die künstlichen Exemplare laut Wissenschaftlern auf rund 48 Kilo bringen. Wer die Umwelt im Blick hat, soll laut dem Nabu (Naturschutzbund Deutschland) auf regionale Tannen, Fichten oder Kiefern als Weihnachtsbaum setzen.