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Mann versteckt 100-Euro-Scheine in NRW-Stadt – und löst wilde Jagd aus! „Geisteskrank“

In einer NRW-Stadt treibt ein Mann sein Unwesen, der 50- und 100-Euro-Scheine versteckt. Er löst eine „geisteskranke“ Jagd aus!

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Denn Philip Pöppinghaus versteckt seit Ende Januar 2024 in der NRW-Stadt Köln 50- und 100-Euro-Scheine. Wer allerdings einen der begehrten Scheine absahnen will, muss nicht nur Schnelligkeit beweisen.

NRW: DAS steckt hinter der Aktion

Aber was steckt eigentlich hinter der irren Aktion? Auf Instagram gingen die Reels des 33-Jährigen, in denen er Hinweise auf die Verstecke liefert, in kürzester Zeit viral. DER WESTEN hat mit Pöppinghaus gesprochen – und erfahren, was hinter dem Versteckspiel steckt.

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Der gebürtige Dürener, der aktuell in Berlin wohnt, war schon immer von Escape Rooms fasziniert. Seit zwei Jahren ist er als Unternehmer selbstständig und betreibt mit „Pöppinghaus Consulting“ eine eigene Agentur, bei der er auch Webinare gibt. Anfang des Jahres wurde er dann auf ein „Geld-Reel“ aufmerksam, in dem ein Influencer Geld versteckte.

Schnell war auch bei Philip Pöppinghaus die Idee geboren, selbst Scheine zu verstecken. Der Grund: Damit wollte er Werbung für seinen Instagram-Account machen und mehr Reichweite generieren. Ganz so leicht wie andere wollte es der Unternehmer seinen Findern allerdings nicht machen.

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Unternehmer kann es selbst nicht glauben! „Wahnsinn“

Denn die Scheine hängen er und sein Team nicht einfach nur so auf. Sie verstecken sie in Zahlenschlössern. Um den Code zu knacken, musste man entweder beim Anschauen des Reels ganz genau hinsehen, oder Pöppinghaus‘ Account folgen, um an die Zahlenkombination in seiner Instagram-Bio zu kommen. Anfangs waren es nur 50 Euro, schnell wurden daraus 100. Und der Hype wurde umso größer. „Am Anfang hab ich bei 200.000 Klicks gedacht: ‚Das ist ja der Wahnsinn‘. Dann kam aber das erste (Video, Anm. d. Red.) mit einer Million Zugriffen und dann ging es auf einmal richtig ab!“

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Über 103 Millionen Aufrufe hat der 33-Jährige mit einem Reel aus Köln erreicht, über 90.000 Personen sind dem Account auf einen Schlag neu gefolgt. Von anfänglich 700 Followern zählt der Account nach drei Monaten mittlerweile über 55.000 Nutzer: „Die Zahlen sind halt wirklich geisteskrank.“

Mit der Aktion ist bald Schluss

Doch nicht nur in der NRW-Stadt Köln haben Pöppinghaus und sein Team zur Geldschein-Jagd animiert. Auch an der Mosel und auf Teneriffa wurden gefüllte Zahlenschlösser aufgehängt. Ganz wichtig dabei: Es muss für jeden erkennbar sein, wo das Geld versteckt wurde. Bis auf ein Schloss, dass auf der spanischen Insel bislang noch nicht gefunden wurde, haben sich die glücklichen Finder bislang alle beim Unternehmer gemeldet. „Das ist dann für die anderen natürlich auch der Beweis ‚Hey okay, ich verstecke wirklich Geld‘.“


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Lange wollen Philip Pöppinghaus und sein Team die Aktion in Köln und Umgebung aber nicht mehr durchziehen. Denn sein Ziel, Reichweite und damit Werbung für sein Unternehmen zu machen, hat der gebürtige Dürener erreicht. Wer also noch einen der 100-Euro-Scheine absahnen will, muss sich beeilen. Unter anderem will Pöppinghaus noch in Hamburg, auf Mallorca und natürlich in Köln mit Scheinen gefüllte Schlösser aufhängen.