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NRW: Feuer in Flüchtlingsunterkunft ++ Person springt aus dem Fenster ++ mehrere Verletzte

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Feuer in NRW!

In Langenfeld bei Düsseldorf (NRW) ist am Freitag vor Pfingsten ein Flüchtlingsheim in Flammen aufgegangen. Es gab mehrere Verletzte. Ein Bewohner hatte versucht, sich mit einem Sprung aus dem Fenster vor dem Brand zu retten und sich dabei ebenfalls Verletzungen zugezogen, wie Feuerwehr und Polizei berichteten.

NRW: Feuer in Asylunterkunft – so geht es für die über 50 Bewohner weiter

Nach Einschätzung der Feuerwehr muss der Brand am späten Freitagabend im frei zugänglichen Aufenthaltsbereich der kommunalen Unterkunft ausgebrochen sein. Von dort aus hätten sich die Flammen bis zum Dach gefressen, heißt es weiter.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Feuerwehr und Polizei berichteten von drei Personen, die wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt werden mussten. Eine Person habe versucht, sich mit einem Sprung aus dem ersten Stock vor den Flammen zu retten und erlitt dadurch leichte Verletzungen. Schwerverletzte habe es laut den Behörden glücklicherweise nicht gegeben.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte über drei Stunden und insgesamt waren 110 Feuerwehrleute und 30 Mitarbeiter vom Rettungsdienst beteiligt. Die Brandursache sei im Augenblick noch unklar. Hinweise für eine Straftat gäbe es nicht.

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Dennoch sei das umfangreich beschädigte Gebäude vorerst nicht bewohnbar. Die über 50 Bewohner müssen nun in anderen Unterkünften verbleiben. (dpa/mbo)